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Schweiz: Agroscope soll sparen

13. März 2018

Die Forschungsanstalt soll über die Betriebskosten Einsparungen in Höhe von 20 Prozent des Budgets erzielen. Agroscope soll sich stärker auf die Kernaufgabe als spezialisierte landwirtschaftliche Forschungsanstalt konzentrieren. Der Bundesrat sei an seiner Sitzung am 9. März über den Stand der von ihm in Auftrag gegebenen Vorarbeiten zur Stärkung des wissenschaftlichen Beitrags von Agroscope und zur Rationalisierung der Funktionsweise und der Dienstleistungen informiert worden, heisst es in einer Medienmitteilung des Bundesrates. Damit soll ein vor über 10 Jahren begonnener Transformationsprozess abgeschlossen werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Kas
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Die Betriebskosten von Agroscope belaufen sich aktuell auf 40 Prozent des Budgets. Diese Kosten sollen zur Stärkung der Forschung zugunsten Dritter und der Bundesverwaltung sowie zur Unterstützung der Vollzugsbehörden gesenkt werden.  

Ziel sind Einsparungen in Höhe von 20 Prozent des Agroscope-Budgets. Dies soll über die Betriebskosten geschehen, dazu sollen unter anderem Arbeitsplätze abgebaut werden. Mittels natürlicher Fluktuation beim Personal, der für die Umsetzung vorgesehenen langen Zeitspanne von über 10 Jahren und der Schaffung neuer Aktivitäten dank zusätzlicher Drittmittel soll der Abbau sozialverträglich geschehen, so der Bundesrat.

Das Projekt ist Teil einer Reihe von strukturellen Reformen, deren Prüfung der Bundesrat in Auftrag gegeben hat, um die Effizienz der Bundesverwaltung zu verbessern und sparsamer mit den finanziellen Ressourcen des Bundes umzugehen.

Der Bundesrat wird im Laufe des Sommers 2018 darüber entscheiden.

Quelle: Lid.ch

Veröffentlichungsdatum: 13.03.2018

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