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Thüringen: Absatz ruhig - Preisen stabil

21. Februar 2018

Im Vorwochenvergleich bleibt die Preisspanne für Speiseware in den unterschiedlichen Kochsorten zwischen 9 und 13 EUR/dt bestehen. Mit Preisbefestigungen ist vorerst nicht zu rechnen, da reichlich Speiseware verfügbar ist. Mangelhafte Partien sind bereits weitgehend vermarktet.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Der Absatz ist ruhig und impulslos. Erste Ware aus Zypern ergänzt das Sortiment. Franko werden Preise von 80 bis 83 EUR/dt gefordert. Im Lebensmitteleinzelhandel werden auch französische Kartoffeln aus dem Premiumbereich angeboten. Auf dem hiesigen Schälkartoffelmarkt bleibt das Preisniveau unverändert. Dies geht aus dem "Marktinformation Ostdeutschland 7. KW 2018" des Landesamts für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock hervor.

Mecklenburg-Vorpommern
Auch zu Beginn der neuen Woche hat sich an den bisherigen Preisen nichts geändert. Das Preisniveau wird nach Absprache mit hiesigen Discountern und dem Lebensmitteleinzelhandel bis zur 9. Kalenderwoche fortgesetzt. Anfang März gelangen größere Mengen aus gekühlter Kistenlagerung in den Handel, daher mehren sich die Forderungen der Lagerhalter nach Aufschlägen. Erste Ägypter der Sorte Princess sind in der Abpackung angelangt. Der Bezugspreis liegt bei 52 EUR/dt franko. Weitere ägyptische Ware wartet bereits in Italien auf den Weitertransport. Schälware wird zu festen Preisen gehandelt. Noch sind Schulferien, aber was die Schulspeisung derzeit nicht abnimmt, findet urlaubsbedingt zum Teil in der Gastronomie Absatz.

Brandenburg
Erwartungsgemäß setzt sich zu Wochenbeginn die ruhige Nachfrage nach Speiseware fort, ebenso die Preise der letzten Wochen. In Abhängigkeit der Witterungsbedingungen zum Zeitpunkt der Einlagerung fallen die Qualitäten sehr unterschiedlich aus. Es wird von zunehmenden Lagerdruck und Fäule berichtet. Mit dem Schulbeginn normalisiert sich das Schälgeschäft wieder. Die Preise verharren auf Vorwochenniveau, da auch die Einkaufspreise für Rohware stabil bleiben.

Sachsen
Die lange Phase stabiler Preise setzt sich fort. Daran können auch die zahlreichen wöchentlichen Sonderaktionen nichts ändern. Die Umsätze sind entsprechend der Jahreszeit ruhig. Die Qualität der Speiseware ist überwiegend gut und kann durch optimale Lagerbedingungen gehalten werden. Belastende Partien sind weitgehend absortiert. Mit dem Schulferienbeginn ist es am Schälkartoffelmarkt etwas ruhiger geworden. Das Preisniveau ist stabil.

Sachsen-Anhalt
Das verfügbare Angebot an Speisekartoffeln fällt nach wie vor reichlich aus. Die zur Verfügung stehenden Qualitäten werden unterschiedlich beurteilt. Absortierungen liegen aber auf einem für die Jahreszeit üblichen Niveau. Die Nachfrage nach guter heller Speiseware ist stetig. Die Erzeugerpreise bleiben wiederholt auf dem Niveau der Vorwoche. Umsätze außerhalb bestehender Verträge sind sehr schwierig. Exportgeschäfte nach Tschechien und Polen laufen konstant, könnten aber nach Einschätzung der Lieferanten auf höherem Mengenniveau laufen. Schälkartoffelproduzenten beziehen Rohware zu unveränderten Preisen und sind mit der Qualität überwiegend zufrieden. Es bleibt bei den bisherigen Preisen für Schälware.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 21.02.2018

Schlagwörter

Kartoffeln, Marktinformation, Ostdeutschland, Thüringen