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Strauchbeerenanbau in Sachsen weiter ausgedehnt

21. Februar 2018

In Sachsen wurden 2017 auf 368 Hektar Strauchbeeren angebaut. Damit erhöhte sich die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um weitere 38 Hektar (elf Prozent). 47 landwirtschaftliche Betriebe bauten im Berichtsjahr in Sachsen Strauchbeeren an, darunter 19 Betriebe mit 303 Hektar (82 Prozent) in ökologischer Erzeugung.

Bildquelle: Shutterstock.com Johannisbeeren
Bildquelle: Shutterstock.com

Bis auf 1,4 Hektar Anbaufläche unter Schutz-abdeckungen erfolgt die Produktion im Freiland. Das Zentrum der sächsischen Strauchbeerenerzeugung befindet sich mit 201 Hektar (55 Prozent) im Landkreis Meißen.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, war die Aronia (Apfelbeere) mit einer Fläche von 180 Hektar (50 Prozent) die vom Anbauumfang bedeutendste Strauchbeerenart, gefolgt von Schwarzer Johannisbeere (79  Hektar) und Kulturheidelbeere (32 Hektar).

Insgesamt wurden in Sachsen 977 Tonnen Strauchbeeren geerntet, 14 Tonnen weniger als im Vorjahr. Frostige Temperaturen zur Blüte und Hagelschäden führten bei einigen Strauchbeerenarten zu Ernteausfällen. Mit 425 Tonnen kam die größte Menge aus dem Aroniaanbau. Weiterhin wurden 400 Tonnen Johannisbeeren und 84 Tonnen Kulturheidelbeeren geerntet.

Insgesamt wurden 2017 in Deutschland auf 8 868 Hektar Strauchbeeren angebaut. Der sächsische Anteil belief sich auf lediglich gut vier Prozent. Demgegenüber ist Sachsen das Bundesland mit der größten Aroniafläche. Der sächsische Anteil betrug bei dieser Fruchtart 26 Prozent.

Befragt wurden alle Betriebe mit einer Strauchbeerenanbaufläche ab 0,5 Hektar im Freiland oder 0,1 Hektar unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern unabhängig von der Ertragssituation der Flächen (z. B. Neuanpflanzung).

Quelle: Statistik-Sachsen

Veröffentlichungsdatum: 21.02.2018

Schlagwörter

Strauchbeeren, Anbau, Sachsen, Statistik