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Copa und Cogeca bedauern US-Entscheidung zur Verhängung von Strafzöllen für spanische Tafeloliven

26. Januar 2018

Copa und Cogeca wiesen am gestrigen Donnerstag warnend auf den Beschluss der USA hin, Einfuhrzölle für spanische Tafeloliven zu erheben, und werteten dies klar als Protektionismus.

Bildquelle: Shutterstock.com Oliven
Bildquelle: Shutterstock.com

Der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, sagte: „Das US-Handelsministerium hat letzten Freitag beschlossen, nach einer zweiten Untersuchung durch die USA Zölle für spanische Oliven zu erheben. Damit sollen auf den aktuellen Zollsatz von 5,5 % neben dem im November beschlossenen Zollsatz von 4,47 % zusätzliche 17,13 % aufgeschlagen werden. Die Einfuhr spanischer Oliven in den US-amerikanischen Markt ist somit mit einem Zoll von insgesamt 27% belegt. Wir bedauern diesen Beschluss. Er ist ungerechtfertigt, unverhältnismäßig und verstößt gegen unser gemeinsames Interesse, gute Handelsbeziehungen mit den USA zu entwickeln.“

„Der Hauptgrund, aus dem spanische Importe schwarzer Tafeloliven so wettbewerbsfähig sind, liegt darin, dass die Erzeuger große Anstrengungen unternommen haben, um ihre Produktionskosten zu senken, und erhebliche Investitionen in Spitzentechnologien getätigt haben. Hierfür sollten sie nicht sanktioniert werden“, so Pesonen. Copa und Cogeca appellieren daher an die Europäische Kommission, gegen diese ungerechtfertigten Maßnahmen vorzugehen, da diese Protektionismus gleichkommen.

WWW.copa-cogeca.eu

Veröffentlichungsdatum: 26.01.2018

Schlagwörter

COPA, Cogeca, US, Entscheidung, Strafzöllen, Tafeloliven, Spanien