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Aktuelle Presseberichte von der Grünen Woche 2018

22. Januar 2018

Bulgarischer Landwirtschaftsminister stolz auf Grüne Woche-Partnerschaft: „Es ist für uns eine große Ehre, einem größeren Publikum die bulgarische Küche und typische Produkte, die in Bulgarien auf keinem Tisch fehlen, vorstellen zu können“, so Rumen Porodzanov, bulgarischer Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, zum Auftakt der Grünen Woche.

Foto Messe Berlin
Foto Messe Berlin

Er betonte in diesem Zusammenhang, er sei sehr stolz, dass sein Land in diesem Jahr Partnerland der Messe ist. Porodzanov erläuterte gegenüber der Presse, dass die Landwirtschaft in Bulgarien einen besonderen Platz einnimmt. Die geografische Lage, die fruchtbaren Böden und das günstige Klima bieten in dem Balkanstaat beste Voraussetzungen für die Pflanzen- und Tierproduktion. Nach den Worten des Landwirtschaftsministers entfallen rund fünf Prozent der Wertschöpfung auf den Agrarsektor. Circa sieben Prozent der Arbeitsplätze sind im Agrarbereich angesiedelt. Porodzanov zeigte sich davon überzeugt, dass dieser Bereich gerade für den ländlichen Raum seine Bedeutung nicht verlieren wird. Er betonte weiterhin die Wichtigkeit und die positiven Ergebnisse des EU-Beitritts von Bulgarien vor elf Jahren. Seitdem seien beispielsweise die Arbeitsproduktivität und die Einkommen gewachsen und viele Innovationen hätten Eingang im Agrarsektor gefunden.

VDAJ: NDR-Journalisten erhalten Kommunikationspreis
Gleich zwei Journalisten sind in diesem Jahr mit dem Kommunikationspreis des Verbands Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ) ausgezeichnet worden: Rebekka Bahr und Matthias Vogler erhielten während der Grünen Woche den Preis für ihre einstündige NDR-Dokumentation „Bauernschlau und Powerfrau“, in der ein konventioneller landwirtschaftlicher Betrieb und ein Demeter-Bauernhof in Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt werden. „Die Mentalität der Bauern wird gut gezeigt, dass sie mit dem Herzen bei der Arbeit sind, genauso wie die Journalisten“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmid während der Preisverleihung. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands, beglückwünschte die beiden im Sinne des Berufsstandes: „Egal ob konventionell oder bio, ich freue mich, dass der Film beides verbindet.“ Die Dokumentation zeichne aus, dass die beiden Betriebsformen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sagte VDAJ-Vorsitzende Katharina Seuser.

Aktuell 19. Januar

Eröffnung beim Partnerland Bulgarien
Als Partnerland hatte in diesem Jahr Bulgarien die Ehre, die Eröffnung der Grünen Woche 2018 durch hochrangige Politiker auszurichten. So durchschnitten der bulgarische Landwirtschaftsminister Rumen Porodzanov zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und EU-Agrarkommissar Phil Hogan sowie Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied, Christian von Boetticher von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und Messechef Dr. Christian Göke das Band, um die Grüne Woche symbolisch zu eröffnen.

Während des Rundgangs repräsentierten 17 Landwirtschaftsminister aus aller Welt ihre Länderstände, darunter der russische Vizeminister Eugeny Gromyko. „Wir sind hier Landwirte und nicht Politiker“, sagte er in Anspielung auf das Lebensmittelembargo. Von einem majestätischen Steinadler und zwei Harris Hawk-Bussarden umrahmt, genossen die Politiker Wildhäppchen am Stand des Deutschen Jagdverbands. Präsident Hartwig Fischer mahnte, dass Wildschweinbestände intelligent reduziert werden müssen. Am Länderstand der Schweiz wagte es nur Joachim Rukwied, am Ski-Simulator gegen seinen Amtskollegen Bundesrat Johann Schneider-Ammann in einem alpinen Skirennen anzutreten. Angefeuert von der Besucherschar gewann die Schweiz. Bürgermeister Müller lobte die Internationalität der Grünen Woche, die nun Russland wieder als Partner begrüßt. Er würdigte auch den Landesverband Berlin der Gartenfreunde – nur dank ihres Engagements wurde die Grüne Woche vor 70 Jahren wiederbelebt. Genauso wie Müller wies auch Bundesminister Schmidt darauf hin, dass hier die gesamte Wertschöpfungskette der Landwirtschaft abgebildet werde. Auch nachhaltige Bewirtschaftung, Tierwohl und Ackerbaustrategien würden hier thematisiert. Die Eröffnung der Bayernhalle mit zünftiger Blasmusik beendete den Rundgang der Politiker und Verbandschefs.

Messepremiere: Katar ist auf der Suche nach Partnern weltweit
Erstmals präsentiert sich das Emirat Katar auf der Grünen Woche – das 130. Land in der Geschichte der Weltleitmesse. „Wir suchen auf der Grünen Woche Partner aus der ganzen Welt, mit denen wir direkt Handel betreiben können. So werden importierte Erzeugnisse und Produkte für unser Land zwischen 25 und 50 Prozent preiswerter“, sagt Mohammed Bin Abdullah Al-Rumaihi, Minister für Umwelt und Kommunalwesen. Vierzehn Aussteller – darunter drei, die Quellwasser anbieten, sowie einem Chocolatier – stellen hier aus. Der Golfstaat möchte sich auch technisches Know-how aneignen - Agrartechniken, Anbaumethoden sowie Verarbeitung von Lebensmitteln seien wichtige Themen, sagt Botschafter Scheich Saoud bin Abdulrahman Al Thani, denn „wir bemühen uns um Ernährungssicherung. Deutschland ist das beste Beispiel dafür.“ Die Qatar Development Bank, vertreten durch Executive Director of Export Development Hassan Khalifa Al-Mansoori, möchte kleinen und mittleren Unternehmen Geschäftsanbahnungen auf der Messe erleichtern.
Halle 1.2, Stand 102, Kontakt: Hassan Al-Mansoori, T: +974 44 30 0053, E-Mail: hasan@qdb.qa

Elisabeth Köstinger: Österreich ist Bioland Nummer eins
Die internationale Nachfrage nach österreichischen Agrarerzeugnissen steigt, wie die jüngsten Exportzahlen des Alpenlandes eindrucksvoll belegen. Darüber zeigte sich Elisabeth Köstinger, seit 8. Januar 2018 Österreichs Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, sehr erfreut. Bei dieser Gelegenheit stellte sie auch wichtige aktuelle Aufgabenfelder vor. Dazu zählt beispielsweise die Stärkung des nationalen Marktes. Wichtige Faktoren sind weiterhin Qualität und Regionalität, die weiter ausgebaut werden sollen. So würden die österreichischen Verbraucher immer stärker darauf achten, woher die Produkte stammen. Auch solle die Direktvermarktung gestärkt werden, ein Bereich, der in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden sei. Weiterhin sagte Elisabeth Köstinger: „Wir sind das Bioland Nummer eins.“ Eine sehr große Nachfrage nach Bioprodukten besteht nach ihren Worten erfreulicherweise aus Deutschland. „Der Biobereich hat für mich absolute Priorität“, so die Bundesministerin.

www.gruenewoche.de

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin - IGW

Veröffentlichungsdatum: 22.01.2018

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Presseberichten, Grüne Woche, Messe