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Preisniveau für Speisekartoffeln verharrt im neuen Jahr weiter auf Vorweihnachtsniveau

09. Januar 2018

Die Packer in Mecklenburg - Vorpommern hatten bereits Mitte Dezember die Kurse mit den Handelsketten bis zur zweiten oder dritten Kalenderwoche 2018 festgezurrt. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Preise auch in den kommenden Wochen nicht verändern werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Erwartungsgemäß verläuft der Handel mit Speiseware zu Beginn des Jahres ruhig. Das Feiertagsgeschäft hat für guten Umsatz gesorgt. Teils entsprach das Vorweihnachtsgeschäft nicht ganz den Erwartungen. Zwischen den Feiertagen lief das Geschäft besser. Die Kartoffelqualität lässt nach. Der Anteil der Absortierungen ist deutlich höher als in den Vorjahren. Das Preisniveau für Schälkartoffeln ist stabil geblieben.

Brandenburg
Mit Beginn des neuen Jahres verläuft der Handel mit Speiseware ruhig, was nach den Feiertagen durchaus normal ist. Zu Weihnachten und auch zwischen dem Weihnachtsfest und Silvester wurde von guten Umsätzen berichtet. Infolge der jeweils vollen Woche vor den Feiertagen war der erhöhte Absatz durch die Packer sehr gut zu bewältigen. Die Speisekartoffelpreise haben sich im Vergleich zur Vorweihnachtszeit nicht geändert. Die Preise waren langfristig zwischen Packbetrieben und dem Lebensmittelhandel abgesprochen worden. Die Qualität der Speiseware ist oft unzureichend. Die Schälkartoffelpreise sind weiter stabil. Die Geschäfte laufen mit Beginn der Schulzeit erst langsam wieder an.

Sachsen
Das Preisniveau am Speisekartoffelmarkt bleibt auch in der ersten Kalenderwoche des neuen Jahres unverändert im Vergleich zur Vorweihnachtszeit. Derzeit wird von schwachen Umsätzen berichtet. Bereits in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr war der Absatz sehr gering. Die Bevorratung der Handelsketten zum Weihnachtsfest blockierte neue Geschäfte. Das Weihnachtsgeschäft verlief überwiegend zufriedenstellend für die Kartoffelvermarkter. Es wurden die zum Weihnachtsfest üblichen Mengen abgesetzt. Sehr gute Qualitätsware wird gesucht. Mittlere Qualitäten stehen reichlich zur Verfügung. Die Abgabepreise für geschälte Kartoffeln sind fest.

Sachsen - Anhalt
Verglichen mit dem ruhigen Absatzgeschehen in der Vorweihnachtszeit erhöhten sich die Umsatzzahlen zum Weihnachtsfest teils bis auf das Doppelte der üblichen Menge. Auch zwischen den Feiertagen  wurde seitens der Packer gut Ware umgesetzt. In dieser Woche werden die Kunden bereits wieder mit Werbeaktionen im Handel gelockt.Gebinde mit 4 kg werden für 1 Euro angeboten. Nach  wie vor ist der Speisemarkt mit reichlich Ware versorgt, teils ist Premiumware  allerdings knapp. Der Export nach Tschechien und Polen läuft weiter, wurde aber zwischen Weihnachten und Neujahr kurz ausgesetzt. Die Preise für Speisekartoffeln und Schälkartoffeln verharren weiter auf dem Niveau der vergangenen Wochen.

Thüringen
Die hiesigen Abpacker verzeichneten über die Feiertage die saisonüblichen Umsatzspitzen. Vor dem Weihnachtsfest wurde von den Handelsketten reichlich Ware geordert. Die Kunden haben sich gut eingedeckt für das Weihnachtsfest, so dass der Absatz zwischen den Feiertagen deutlich zurückging. Teils gingen zum verlängerten Wochenende durch den Neujahrstag die Absatzzahlen wieder spürbar hoch. Vereinzelt wird bereits abgepackte französische sowie lose zyprische Speiseware im Lebensmitteleinzelhandel angeboten. Insbesondere die zyprische Ware wird bislang nur schwach nachgefragt. Die Preise für Pack- und Schälware verharren auf dem Niveau der Vorwochen.

Quelle: MIO - Lallf.de

Veröffentlichungsdatum: 09.01.2018

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Marktinformation, Ostdeutschland, Kartoffeln, Preise