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EU: Änderung der Schutzmaßnahmen gegen schädliche Organismen trat in Kraft

08. Januar 2018

Am 1. Januar traten die Änderungen zur Verbesserung der Schutzmaßnahmen gegen die Einführung von Organismen in die EU, die für Pflanzenprodukte schädlich sind, in Kraft. Dazu gehört unter anderem die Aufnahme neuer Produkte, die kontrolliert und von einem Pflanzenschutzzertifikat begleitet werden müssen. Zu diesen Produkten gehört die Tomate von den Kanarischen Inseln, von der 5% der Lieferungen kontrolliert werden müssen.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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In Annex IV ist auch als besondere Anforderung für die Einführung von Pflanzenprodukten, die von außerhalb der EU stammen, festgelegt, dass das Land oder der Ort der Produktion als frei von dem speziellen Schädling Keiferia lycopersicella erklärt wurde.

Andererseits legt eine Direktive, die zuvor angab, was das Pflanzenschutzprotokoll von allen Lieferungen erfordert, sodass sie in die EU kommen dürfen, auch die Möglichkeit fest, die Häufigkeit zu reduzieren. Um die Pflanzenschutzkontrolle für die kanarische Tomatenproduktion zu verringern, damit die Inselgruppe als ein Drittland angesehen wird, führte das MAPAMA eine intensive Verhandlung in dem Permanenten Komitee für Pflanzenschutz der EU, um zu erreichen, dass der Prozentanteil der Kontrollen für Lieferungen der Kanarischen Tomatenexporte auf ein Minimum von 5% reduziert wird.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 08.01.2018

Schlagwörter

EU, Schutzmaßnahmen, schädliche, Organismen