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Pilzproduktion und Energie: Kesselhaus ade?

20. Dezember 2017

Energie ist für alle Gärtner ein wichtiges Thema, Pilzproduzenten brauchen sie nicht nur für ihre Kulturen – beim Wachsen der Pilze entsteht auch Energie. Was sich aus der machen lässt, zeigte Henk Tebben, Engie, im Rahmen der 69. Jahrestagung des Bundes Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer e.V. (BDC) in Darmstadt auf.

Der große Container vor dem Betrieb in Bürstadt ist heute das Pendant zum Kesselhaus. Quelle: BDC
Der große Container vor dem Betrieb in Bürstadt ist heute das Pendant zum Kesselhaus. Quelle: BDC

Mit der Kombination aus Erdwärme, großen Speichertanks für warmes Wasser und einem cleveren Management kann ein großer Pilzbetrieb heute CO2-neutral arbeiten. Bestes Beispiel dafür ist der neue Betrieb Rhein-Neckar-Pilze in Bürstadt. Dort gibt es keine klassische Heizung mehr, der gesamte Betrieb und auch das angrenzende Wohnhaus für die Mitarbeiter wird allein mit der Wärme erzeugt, die aus dem Boden kommt und die bei der Kultur selbst anfällt. Herzstück dieser Anlage ist die Pumpen- und Kontrollstation vor dem Betrieb – sie ist bei dieser Art der Energieversorgung heute das Pendant zum ehemaligen Kesselhaus.

Quelle text/Bild: BDC

Veröffentlichungsdatum: 20.12.2017

Schlagwörter

Pilze, Produktion, Energie