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Eurostat: Gesamte landwirtschaftliche Erzeugung in der EU 2016 um 2,8% gegenüber 2015 gesunken

29. November 2017

Aus der Landwirtschaftlichen Gesamtrechnung geht hervor, dass sich die gesamte landwirtschaftliche Erzeugung in der Europäischen Union (EU) im Jahr 2016 auf 405,0 Milliarden Euro zu Herstellungspreisen belief, was im Vergleich zu 2015 einen Rückgang um 2,8% darstellt, nach Angaben von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Rückgang auf Abnahme sowohl der tierischen als auch der pflanzlichen Erzeugung zurückzuführen

Im Jahr 2016 entsprachen die Ausgaben für Vorleistungen (eingesetzte Waren und Dienstleistungen) 59% des Werts der landwirtschaftlichen Erzeugung, während die Bruttowertschöpfung (d. h. der Wert der Erzeugung abzüglich des Werts der Vorleistungen) 41% (bzw. 165,7 Mrd. Euro) entsprach.

Mit 70,3 Mrd. Euro (bzw. 17% des EU-Gesamtwerts) hatte Frankreich 2016 die höchste gesamte landwirtschaftliche Erzeugung aller Mitgliedstaaten zu verzeichnen, gefolgt von Italien (53,4 Mrd. Euro bzw. 13%), Deutschland (52,9 Mrd. Euro bzw. 13%), Spanien (46,8 Mrd. Euro bzw. 12%), dem Vereinigten Königreich (27,9 Mrd. Euro bzw. 7%), den Niederlanden (27,0 Mrd. Euro bzw. 7%), Polen (22,4 Mrd. Euro bzw. 6%) und Rumänien (15,4 Mrd. Euro bzw. 4%).

Der Wert der pflanzlichen Erzeugung sank in der EU um 2,5%, wobei die Preise um 1,8% und die Menge um 0,7% zurückging. Der Rückgang um 13,5% bei Getreide wurde teilweise durch Anstiege um 23,5% bei Kartoffeln, um 4,5% bei Futterpflanzen und um 2,7% bei Handelsgewächsen ausgeglichen.

Diese Informationen sind endgültigen Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union,
zu entnehmen.

Quelle: Eurostat

Veröffentlichungsdatum: 29.11.2017

Schlagwörter

Eurostat, Erzeugung, EU, Statistik