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Asprocan beklagt Nichtkontrolle von Bananenimporten durch EU

16. November 2017

Die Vereinigung der Bananenerzeuger der Kanarischen Inseln (Asprocan) hat beklagt, dass die Bananenimporte aus Drittländern weiter über die festgelegte Grenze ansteigen, weil die Europäische Kommission keine Maßnahmen ergreift und ihre Konkurrenten sehen, dass es sich lohnt, den Verkaufsrahmen zu missachten.

Bildquelle: Shutterstock.com Bananen
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In einer Erklärung beklagt diese kanarische Vereinigung, dass die Verteidigungsmechanismen für die europäische Bananenproduktion noch nicht aktiviert wurden, trotz der Tatsache, dass die reduzierten Zölle, welche Ländern in Nord-, Süd- und Mittelamerika und Afrika gewährt wurden, dazu führten, dass die Bananenimporte weiter ansteigen, wie die Vereinigung dem Nachrichtenportal F&H Hoy zufolge berichtet.

„Peru war das letzte Land, das die alarmierende Schwelle der Importgrenzen überschritt, die von der Europäischen Union in ihren Vereinbarungen für die Zollverringerung vorgesehen sind, nach Nicaragua und Guatemala, die die ersten Länder waren, welche die Gesamtimportgrenze überschritten haben, die von der EU aufgestellt wurde“, sagten sie.

Asprocan kritisierte, dass „trotz dieser wiederholten Fälle die Europäische Kommission nichts getan hat, um die vorgesehenen Maßnahmen umzusetzen, und den Vorzugstarif für diese Länder nicht stoppt, wie in dem Mechanismus zur Verteidigung der Bananengemeinschaft festgelegt. Das kommt einer Aufforderung zu Importen von Bananenmächten gleich, die es als rentabel ansehen, die festgelegten Grenzen zu brechen, wie zu sehen ist“, sagte der Präsident von Asprocan, Domingo Martin.

Quelle: Asprocan/fyh.es

Veröffentlichungsdatum: 16.11.2017

Schlagwörter

Asprocan, Kontrolle, Bananen, Importen, EU