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Abhandlung von Freshfel über die Auswirkungen des Brexit auf die europäische Obst- und Gemüseindustrie

30. Oktober 2017

Im August hat Freshfel seine Folgenabschätzung bezüglich potentieller Fallstricke und Engpässe für die europäische Obst- und Gemüseindustrie aufgestellt und der Arbeitsgruppe zu Artikel 50 vorgelegt. Das Vereinigte Königreich (UK) ist von Obst- und Gemüseimporten abhängig und erhält mehr als 55% (3,1 Millionen Tonnen) seiner gesamten Obst- und Gemüseimporte von dem EU-Festland.

Bildquelle: Shutterstock.com Brexit
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Jede Abweichung von den Bedingungen des EU-Marktes wird zu teuren und zeitgemäßen Auswirkungen auf die Handelsflüsse zwischen dem UK und der EU führen. Zu den problematischsten Bereichen, die festgestellt wurden, werden gehören: die Klärung neuer Importzollsysteme und potentielle Quotenanforderungen, die Neuorganisation der Grenzverfahren und Zollabfertigungen einschließlich Kapazitätsbildung der Häfen, um neue Grenzkontrollverfahren aufzunehmen, allgemeine Logistikhürden, Zollkontrollen, Verladeverfahren und die Breite offizieller Kontrollen und Pflanzenschutzanforderungen. Zertifizierungen und adiminstrative Herausforderungen werden zu diesen Engpässen hinzukommen. Um den Wettbewerb der EU-Obst- und -Gemüseindustrie zu erhalten, ist es von äußerster Wichtigkeit, dass handelsstörende Auswirkungen auf einem minimalen Niveau bleiben. Deshalb wäre es besser, wenn sich das Geschäft ideralerweise nur an eine Reihe von Veränderungen für die oben erwähnten Bereiche anpassen müsste und bis dahin den Status quo erhält. Die ganze Abhandlung ist hier zu finden.

Quelle: Freshfel

Veröffentlichungsdatum: 30.10.2017

Schlagwörter

Freshfel, Brexit, EU, Obst- und Gemüseindustrie