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Rumänische Walnussproduktion mit Verringerung von 3,2% vorhergesagt

25. Oktober 2017

Rumänien ist der zweitgrößte Walnusserzeuger in der Europäischen Union nach Frankreich und der zehntgrößte Erzeuger weltweit. In den vergangenen Jahren hat die Walnussproduktion stetig zugenommen. Allerdings sagt der neuste Bericht von dem Global Agriculture Information Network (GAIN Report) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) einen Rückgang der Walnussernte 2017 um 3,2% gegenüber 2016 (34.095 Tonnen) auf 33.000 Tonnen vorher, was vor allem an ungünstigen Wetterbedingungen liegt.

Bildquelle: Shutterstock.com Walnuss
Bildquelle: Shutterstock.com

Rumänien ist ein Walnussexporteur, wobei Deutschland, Frankreich, Slowenien und Italien seine wichtigsten europäischen Märkte sind. Jordanien und die Türkei sind Rumäniens wichtigste Nicht-EU-Walnussmärkte. Rumäniens Walnussexporte haben 2016 um 38%, von 8.973 Tonnen auf 5.719 Tonnen abgenommen. Die Walnussexporte verrringerten sich während der ersten sechs Monate 2017 um weitere 2,3%.

Rumäniens gesamte Baumnussimporte nahmen während der ersten Hälfte 2017 um fast 50% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zu. Dieser Anstieg folgte einem Gesamtimportrückgang von 24% 2016, von 8.212 Tonnen auf 6.208 Tonnen, der fast gänzlich durch Walnüsse verursacht wurde. 2016 haben die rumänische Walnussproduktion und inländische Bestände zugenommen und viele Verbraucher haben wohl andere Nusssorten bevorzugt. In demselben Jahr haben die Importe von Haselnüssen, Mandeln und Maronen in der Tat zugenommen.

Die wichtigsten Baumnusslieferanten an Rumänien sind Italien und Ungarn für Haselnüsse, die Vereinigten Staaten für Mandeln mit Aufwärtstrends von 50% Marktanteil, die Ukraine und Polen für Walnüsse und Ungarn und Deutschland für Pistazien. 

Quelle: USDA GAIN Report

Veröffentlichungsdatum: 25.10.2017

Schlagwörter

Rumänien, Walnuss, Produktion, Vorhersage