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Spaniens wichtigste Exportziele bleiben die gleichen

05. Oktober 2017

94,2% der spanischen Exporte von Obst und Gemüse bis Juli 2017 gingen an den Gemeinschaftsmarkt (7,3 Millionen Tonnen), 2,3% gingen an die europäischen Länder außerhalb der Gemeinschaft (170.144 Tonnen) und 3,5% an nichteuropäische Drittländer (275.842 Tonnen).

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Dies ergeben Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern der Steuerbehörde, weitergegeben durch FEPEX, wobei die geographische Verteilung bezüglich der Ziele bestehen bleibt.

Die Verkäufe an die EU sind bis Juli um 2% gegenüber den gleichen Monaten 2016 gestiegen, dabei sind Deutschland und Italien die Länder, die Wachstum verzeichneten, mit 3% auf 2 Millionen Tonnen für Deutschland und 28% auf 506.472 Tonnen für Italien. Andererseits gingen die Verkäufe für Frankreich etwas nach unten, um 1% auf 1,4 Millionen Tonnen, für das Vereinigten Königreich (UK) um 1% auf 866.769 Tonnen und die Niederlande mit 4% weniger auf 619.325 Tonnen.

Der Wert spanischer Exporte an die EU belief sich auf 7.714 Millionen EUR (+5%), das sind 93,52% der Gesamtmenge, der gleiche Prozentanteil wie in dem gleichen Zeitraum 2016.

Spanische Exporte an europäische Nicht-EU-Länder haben um 3% auf 170.344 Tonnen im Wert von 231 Millionen EUR (+3%) abgenommen, draunter die Schweiz mit 101.000 Tonnen (-1%) und Norwegen mit 40.000 Tonnen (-11%).

Die Verkäufe außerhalb Europas sind in den ersten sieben Monaten des Jahres um 11% auf 275.842 Tonnen im Wert von 303,4 Millionen EUR (+6%) gestiegen. Die wichtigsten Ziele innerhalb dieser Gruppe sind Marokko mit 47.769 Tonnen (+7%), Brasilien mit 43.426 Tonnen (die gleiche Menge wie in dem vorhergehenden Zeitraum), die Vereinigten Arabischen Emirate mit 33.397 Tonnen (+4%), Saudi-Arabien mit 30.291 Tonnen (+46%), Chile mit 24.668 Tonnen (+64%) und China mit 18.121 Tonnen (+52%).

Die Verkäufe an nichteuropäische Drittländer haben ihren Anteil an der exportierten Gesamtmenge etwas erhöht auf 303 Millionen EUR, was 3,68% sind.

Für FEPEX zeigt die Entwicklung der Verkäufe an Drittländer mit einem Anteil von 6,48% (wie 2016) den Bedarf, die Politiken der breiten Streuung und Öffnung neuer Märkte zu verstärken.

In dem analysierten Zeitraum beliefen sich die spanischen Obst- und Gemüseimporte auf 1.531 Millionen EUR (+10%), dabei 547 Millionen EUR für Käufe aus der EU (+8%) und 984 Millionen EUR für Käufe aus Drittländern (12%), die 63,81% der Importe repräsentieren.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 05.10.2017

Schlagwörter

Exportziele, fruchthandel