Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Baumobstanbau 2017: Hamburg weitet Anbauflächen für Äpfel aus

04. Oktober 2017

In Hamburg bauen 105 Betriebe auf einer Anbaufläche von 1 483 Hektar (ha) Marktobst an. Gegenüber der Erhebung im Jahr 2012 hat sich die Anzahl der Betriebe um sechs Prozent verringert, während die Anbauflächen um knapp ein Fünftel ausgeweitet wurden. Im Durchschnitt produziert damit jeder Betrieb auf einer Fläche von knapp 14 ha, so das Statistikamt Nord.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel Anbau
Bildquelle: Shutterstock.com

Gut die Hälfte aller Flächen wird von 26 größeren Betrieben mit 20 ha und mehr Anbaufläche bewirtschaftet. Zehn Betriebe erzeugen Baumobst auf einer Fläche von zusammen 143 ha vollständig ökologisch. Dies entspricht einem Zehntel der gesamten Baumobstfläche. Hauptsächlich werden Äpfel (132 ha) ökologisch erzeugt.

Die wichtigste Baumobstfrucht bleiben mit weitem Abstand Äpfel. 92 Prozent der Baumobstfläche Hamburgs nehmen die Apfelbäume ein (1 359 ha). Gegenüber 2012 ist damit die Anbaufläche für Äpfel um 266 ha ausgeweitet worden. Weitere bedeutende Baumobstfrüchte sind Süßkirschen mit 57 ha und Birnen mit 44 ha Produktionsfläche.

Verwertungsäpfel – also Äpfel für die industrielle Weiterverarbeitung z. B. zu Saft – spielen in Hamburg keine Rolle: 99 Prozent der Äpfel werden als Tafelobst angebaut. Die häufigsten Sorten sind Elstar (448 ha), Jonaprince (236 ha) und Braeburn (140 ha). Gegenüber 2012 ist die Produktionsfläche für die Sorte Elstar um 100 ha ausgeweitet worden, die Produktionsflächen für die Sorten Jonaprince und Braeburn sind nahezu verdoppelt worden. In den letzten Jahren haben die neuen Sorten Wellant® und Topaz mit einem Anbauumfang von jeweils 28 ha an Bedeutung gewonnen.

Quelle: Statistikamt Nord

Veröffentlichungsdatum: 04.10.2017

Schlagwörter

Baumobstanbau, Statistik, Hamburg, Anbauflächen, Apfel