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Österreich: Land Vorarlberg unterstützt Landwirte bei Frostschäden

13. September 2017

Der Kälteeinbruch Ende April hat in Vorarlbergs Obst-, Wein- und Gemüseanlagen massive Schäden verursacht. Allein bei der Apfelernte sind Einbußen von 80 bis 95 Prozent zu verzeichnen. Das Land lässt die heimischen Obst- und Gemüsebauern in dieser Situation nicht im Stich. Die Vorarlberger Landesregierung hat den frostgeschädigten Bauern Hilfe in Aussicht gestellt.

Bildquelle: Shutterstock.com Frost Schaden
Bildquelle: Shutterstock.com

Landeshauptmann Markus Wallner und Agrarlandesrat Erich Schwärzler stellten am Donnerstag, 7. September, in Dornbirn eine "Frostrichtlinie" vor, um den landwirtschaftlichen Betrieben, die schwere Ertragsverluste hinnehmen müssen, eine finanzielle Beihilfe zu gewähren. Dafür stellt das Land bis zu 900.000 Euro bereit.

In Anlehnung an die Sonderrichtlinie des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft von 2016 wurde die ‚Richtlinie der Vorarlberger Landesregierung zur Abfederung von außerordentlichen Schäden bei landwirtschaftlichen Kulturen auf Grund von Frost im Jahr 2017‘ ausgearbeitet.

Die Europäische Kommission hat die „Frostrichtlinie des Landes“ auf Basis der agrarischen Gruppenfreistellungsverordnung (Verordnung (EU) Nr. 702/2014 der Kommission) zur Kenntnis genommen.

Ein großer Teil der betroffenen Obst- und Gemüsebauern wurde bereits kurz nach den Frostnächten zur Schadensfeststellung vor Ort besichtigt. Zur Bewertung der Schäden werden vor allem die Schadensbegutachtungen von Fachleuten der Landwirtschaftskammer und die Schadensbewertungen der Hagelversicherung herangezogen.

Quelle: Land Vorarlberg

Veröffentlichungsdatum: 13.09.2017

Schlagwörter

Vorarlberg, Unterstützung, Landwirte, Frostschäden