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Geschäftsführer von Sainsbury's warnt: „Obst und Gemüse könnte nach Brexit an der Grenze vergammeln“

07. September 2017

Alles, was die etablierten Lebensmittelversorgungsketten stört, wäre „schädlich“ für Obst und Gemüse, wurde der Geschäftsführer (CEO) von Sainsbury's, Mike Coupe, von Sky News zitiert. Frischlebensmittel könnten an der britischen Grenze verderben, wenn strenge Zollkontrollen für EU-Waren, die aktuell von EU-Zollvereinbarungen bestimmt werden, nach dem Brexit greifen, sagte er.

Bildquelle: Shutterstock.com O en G
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„Das UK bezieht grob ein Drittel seiner Lebensmittel von der Europäischen Union und Lebensmittel sind bei weiten der größte Export des UK“, erzählte er der Nachrichtenagentur. „Nehmen wir zum Beispiel unsere Obst- und Gemüselieferketten. Wir packen die Waren in Spanien auf einen Lkw und er kommt irgendwo in England an einem Vertriebszentrum an und er muss keine Grenzkontrollen passieren.“ Er erwähnte zwei negative Auswirkungen durch den Brexit: es bringt mehr Kosten und es hat auch eine schädliche Auswirkung auf die Frische – wenn Frischobst und -gemüse über eine lange Distanz geliefert wird, können sich selbst ein paar Stunden Verzögerung erheblich auswirken.

Die Warnung kommt, nachdem das British Retail Consortium (Britische Einzelhandelsvereinigung) letzte Woche sagte, dass Lebensmittelpreise in die Höhe steigen könnten, wenn vor dem Austritt Britanniens aus dem Block im März 2019 keine Maßnahmen ergriffen werden, um gegen Bürokratie vorzugehen und die Zugänge zu verbessern. 

Quelle: news.sky.com

Veröffentlichungsdatum: 07.09.2017

Schlagwörter

Geschäftsführer, Sainsbury's, Obst, gemüse, Brexit, Grenze