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Lebensmittelabfälle im Handel reduzieren

07. September 2017

Im deutschen Lebensmittelgroß- und -einzelhandel fallen jährlich rund 550 000 Tonnen Lebensmittelabfälle an. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, wie Lebensmittelabfälle im Handel reduziert werden können. 

Bildquelle: Shutterstock.com Einzelhandel
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Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren, ist für Händler nicht nur eine Frage der Wert-schätzung. Jedes weggeworfene Produkt ist auch verlorener Umsatz. Obwohl der Handel mit fünf Prozent die geringste Abfallquote in der Lebensmittelwertschöpfungskette aufweist, gibt es auch hier Einsparpotenziale. Bundesweit finden sich kreative Ansätze, wie der Lebensmittelhandel Abfälle reduzieren kann.

Mit gutem Beispiel voran

Damit Waren mit kurzer Frist beim Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), Rest- oder Sonderposten nicht in den Läden liegen bleiben, arbeitet die Handelsgesellschaft EDEKA Südwest mbH mit einem internen Webshop. Ausgezeichnet mit dem Zu gut für die Tonne! – Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung sorgt das Projekt „Warenbörse“ dafür, dass Überschüsse schnell verderblicher Waren vergünstigt an andere Märkte verkauft werden. Mit dem reduzierten Bezugspreis können Rabatte an die Kunden weitergegeben werden. So wird auch die Milch kurz vor dem MHD für Käufer attraktiv.

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Quelle: Zu gut für die Tonne!

Veröffentlichungsdatum: 07.09.2017

Schlagwörter

Lebensmittelabfälle, Lebensmittelgroßhandel, Einzelhandel