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Südtiroler Bauernbund: Agrar- und Forstbericht gibt Einblick in das Land

22. August 2017

Eine bunte Palette an Themen stand am 11. August im Mittelpunkt der Vorstellung des druckfrischen Berichtes über die Südtiroler Land- und Forstwirtschaft. Der Agrar- und Forstbericht ist die umfangreichste Analyse der Südtiroler Land- und Forstwirtschaft und der ländlichen Entwicklung.

Foto © LPA/RT
Agrar- und Forstbericht vorgestellt: Landesrat Schuler (Mitte) mit Abteilungsführungskräften (v.li.) Fox (Landwirtschaft), Unterthiner (Forstwirtschaft), Oberhuber (Versuchszentrum Laimburg), Aondio (Berufsbildung an Fachschulen). Foto © LPA/RT

"Wir wollen", unterstrich Landesrat Arnold Schuler bei der Vorstellung auf dem Haflingerhof in Jenesien, "nicht nur Bilanz über das vergangene Jahr ziehen, sondern auch eine verlässliche Quelle für all jene bereitstellen, die sich für Agrar- und Forstwirtschaft und den ländlichen Raum interessieren".

Obstbau

Der stellvertretende Direktor der Abteilung Landwirtschaft Paolo Fox streifte die drei Bereiche Viehzucht, Obst- und Weinbau, erwähnte den hervorragenden Milchpreis, der in Südtirol ausbezahlt wird, und wies darauf hin, dass der ökologische Landbau im Steigen begriffen ist. 

Die Apfelernte des Vorjahres liegt mit rund 1,06 Millionen Tonnen zwar im langjährigen Mittel, ist aber die niedrigste der vergangenen Jahre. Südtirols Bio-Apfelanbauer haben 2016 eine größere Menge als im Jahr davor aufzuweisen: Die Ernte lag mit 50.812 Tonnen um rund 3000 Tonnen über der Ernte 2015.

Einen Apfel mit Sensor hatte der Direktor des Versuchszentrums Laimburg Michael Oberhuber zur Pressekonferenz mitgebracht, als Beispiel dafür, dass die Digitalisierung auch in der Landwirtschaft eine große Rolle spielt. Aufgabe der Laimburg als Zentrum der angewandten Forschung in der Landwirtschaft ist es, nach vorne zu blicken, unterstrich Oberhuber. Wichtig sei es, dass die Ergebnisse der Forschung in der Praxis ankämen. Pflanzenschutzmittel, hob er hervor, würden mit dem Ziel getestet, nur das nötige Minimum einsetzen zu müssen.

Der erste Teil des 180 Seiten umfassenden Berichtes gibt einen Überblick über die Land- und Forstwirtschaft in Südtirol sowie über die Aufgaben, die im vergangenen Jahr im Vordergrund standen; in diesem Teil werden zudem die anstehenden Herausforderungen thematisiert. Im zweiten Teil werden die vielfältigen und umfangreichen Aufgaben und Tätigkeiten der einzelnen Abteilungen und Ämter vorgestellt. Im dritten Abschnitt werden zusätzliche Detailinformationen aufgelistet.

Quelle: LPA/Bozen

Veröffentlichungsdatum: 22.08.2017

Schlagwörter

Ernte, Bio-Apfel, Südtiroler Bauernbund