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Südafrikanische Grapefruit-Exporte in zehn Jahren um 56% zugenommen

15. August 2017

Da nun fast alle Grapefruits verpackt und 80% bereits verschifft sind, ist es interessant, einmal auf den Stand von vor zehn Jahren zurückzublicken. 2006 verpackte Südafrika 69% rotfleischige Grapefruits. Als Reaktion auf die Nachfrage der Verbraucher ersetzten die Erzeuger Plantagen weißer (gelbfleischiger) Grapefruits durch Plantagen mit rotfleischigen Grapefruits. Das Verhältnis beträgt nun 90% rotfleischige und 10% weiße Früchte.

Bildquelle: Shutterstock.com Grapefruit
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Grapefruitexporte sind von 9,5 Millionen Kartons auf 14,8 Millionen Kartons (je 15 kg) angestiegen, eine moderate Zunahme (56%) im Vergleich mit anderen Sektoren der Zitrusindustrie, berichtete Justin Chadwick, Hauptgeschäftsführer (CEO) der Citrus Growers Association of Southern Africa (CGA, Zitruserzeugervereinigung von Südafrika).

Asien war 2006 der dominante Markt mit 40% Anteil, wofür vor allem Japan verantwortlich war. Zehn Jahre später ist Asien nun mit 34% an zweiter Stelle, wobei Südkorea in der Region als bedeutender Importmarkt zu Japan hinzukam.

Die Europäische Union (ausgenommen das Vereinigte Königreich (UK)) erhält nun 45% der Produktion – eine Zunahme von 38% gegenüber 2006. Das UK hat seinen Appetit auf Grapefruits etwas verloren, wobei es von 12% auf 6% gefallen ist. Da Asien und die EU den Großteil der Grapefruitexporte (83%) erhalten, sind die anderen Regionen nur kleine Akteure. Russland ist von 4% auf 8% gestiegen, Nordamerika von 3% auf 5% und der Nahe Osten von 1% auf 3%. Afrika bleibt bei 1%.

Quelle: CGA

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2017

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Südafrika, Grapefruit, Exporte