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GfK Consumer Index: Das Top-Sortiment zur Mitte des Jahres 2017 ist Obst&Gemüse

15. August 2017

Wie GfK berichtet, steht zur Jahresmitte 2017 für die Fast Moving Consumer Goods ein Umsatzplus von 1,7 Prozent zu Buche, für den LEH sogar noch etwas mehr. Die Konjunktur läuft rund und die Konsumlaune der Verbraucher ist ungebrochen. 


Bildquelle: Shutterstock.com Beeren
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Das Top-Sortiment zur Mitte des Jahres 2017 ist Obst & Gemüse. Dies konnte im Vergleich zum sechsmonatigen Vorjahreszeitraum deutlich zulegen. Das gilt vor allem für den Umsatz (+5,7%), aber auch für die Mengennachfrage (+2,1%). Dies geht aus dem GfK Consumer Index Juni 2017 hervor.

Letzteres ist natürlich besonders erfreulich, zumal die Umsatzsteigerung vielerorts vor allem teuerungsbedingt ist und nicht auf Trading-up zurückgeht. Zumeist haben Wetterkapriolen dafür gesorgt, dass die Ernten schlechter ausfielen als im letzten Jahr und die Verfügbarkeit infolgedessen geringer war, was wiederum zu höheren Preisen führte.

Preistreiber waren insbesondere die Tomaten, die im ersten Halbjahr 2017 um 15 Prozent teurer gehandelt wurden als im Vorjahreszeitraum. Da nützt es auch nichts, dass sie im Juni meist wieder günstiger zu haben waren. Ebenfalls deutlich teurer waren die Beeren (+11% im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016). Dennoch wurde hier mehr Menge gekauft, allerdings nicht beim anteilsmäßig wichtigsten Produkt, den Erdbeeren, sondern bei den ‚Trendbeeren‘ wie Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren, die in Menge und Umsatz deutlich zweistellig gewachsen sind. Die Erdbeeren erzielten zwar ein Umsatzplus von zwei Prozent, haben in der Menge aber fast sechs Prozent verloren. Entsprechend sank ihr Mengenanteil am Beeren-Gesamtmarkt von stolzen 90 auf indes immer noch beachtliche 84 Prozent.

Wo wir schon bei Trends sind: Auch der Bereich Convenience Obst (verzehrfertiges Obst, Obstsalate) und Gemüse ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich zweistellig gewachsen, auch hier in Menge und Umsatz. Fairerweise muss man aber dazusagen, dass es sich dabei – im Unterschied zu anderen Ländern – noch um mehr oder weniger kleine Nischen handelt. Kleingeschnittenes Obst kommt hierzulande gerade mal auf ein Prozent an Obst gesamt, Fresh Cut Salate und Gemüse erreichen immerhin schon vier Prozent des gesamten Gemüseumsatzes.

Unter all den positiven Segmenten findet man aber auch das eine oder andere, das sich nicht so gut entwickelt hat. Dazu gehören z.B. die Bananen, die zwar in der Menge gestiegen sind (+3%), aber Umsatz eingebüßt haben (-1%). Schlimmer hat es Orangen, Clementinen/Mandarinen und Grapefruits getroffen, die sowohl mengen- als auch wertmäßig verloren haben. Beim Gemüse waren im ersten Halbjahr 2017 die Zwiebeln und der Spargel ein bisschen die Sorgenkinder mit Umsatzrückgängen.

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Quelle: GfK - Consumer Index Juni 2017

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2017

Schlagwörter

GfK, Consumer Index, Top-Sortiment, Obst, gemüse, Discounter, Vollsortimenter, Einzelhandel, Studie