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Chile: „Regionale Kiwi-Seminare“ zeigen Verbesserungsmöglichkeiten für Wettbewerbsfähigkeit auf

04. Juli 2017

Das Kiwi-Seminar in Rancagua fand am Freitag, dem 23. Juni, statt und das Interesse war riesig, wobei mehr als 200 Erzeuger und Exporteure aus dem chilenischen Kiwi-Sektor zusammenkamen. Die Veranstaltung ist Teil der „Regionalen Kiwi-Seminare“ („Seminarios Regionales del Kiwi“), die unter dem neuen Konzept der „Regelmäßigen technisch-kommerziellen Aktualisierung der Fruchtindustrie: ein Beitrag der Regionen“ stattfand.

Bildquelle: Shutterstock.com Kiwi
Bildquelle: Shutterstock.com

Die „Regionalen Kiwi-Seminare“ werden von der Vereinigung der Fruchtexporteure von Chile AG (Asociación de Exportadores de Frutas de Chile AG, ASOEX) und dem Kiwi-Komitee (Comité del Kiwi) organisiert, finanziert durch den Fonds für Exportförderung (Fondo de Promoción de Exportaciones Silvoagropecuarias, FPES) des Landwirtschaftsministeriums, von ProChile sowie durch das Sponsoring von wichtigen Lieferanten der Obstindustrie.

„Das Ergebnis dieser Tage ist, dass es eine große Kenntnis der Möglichkeiten gibt, die für chilenische Kiwis in internationalen Märkten existieren sowie die Erkenntnis der Veränderung, die die Industrie machen muss, um die Qualität der Kiwis zu verbessern.

Optimismus bezüglich der Zukunft der Kiwi-Industrie

Es gibt ein Bewusstsein für den Bedarf, proaktiver zu sein, aber vor allem die Notwendigkeit, zusammen zu handeln“, sagte der Präsident von ASOEX, Ronald Bown, bei dem Abschluss des Kiwi-Seminars in Rancagua.

LogoCarlos Cruzat, Vorsitzender des Kiwi-Komitees, hat nachdrücklich betont, dass die Veränderung notwendig und dringend ist, wenn die chilenische Kiwi-Industrie in den internationalen Märkten im Wettbewerb bleiben will. „Die Veränderungen sind absolut notwendig, denn, wenn die chilenische Industrie nicht bemerkt wird, wird sie an Wettbewerbsfähigkeit verlieren und wahrscheinlich werden viele Hektar mit Kiwis verschwinden. Der einzige Weg, um in einem Szenario voller neuer zukünftiger Konkurrenten, aber mit vielen Möglichkeiten, zu konkurrieren, ist durch Qualität, und die Standards, die wir heute haben, sind nicht dienlich, sind schlecht und unzureichend“, sagte er.

Cruzat fügte hinzu, obwohl die chilenische Kiwiindustrie jetzt an Qualität infolge negativer Wetterbedingungen, wie Frost, verloren hat, kann sie sich erholen. „Es gibt einige Erzeuger und Exporteure, die ein Beispiel dafür geben, wie wir wieder zurückkommen können, aber es gibt eine Masse an Industrie, die ein hohes Potential hat, das nicht ausgedrückt wird, sondern einen schlechten Job macht, ein Produkt liefert, das von dem Markt gedrängt wird, der aber heute die Möglichkeit eröffnet wird, sich zu verbessern“, sagte er.

Quelle: ASOEX 

Veröffentlichungsdatum: 04.07.2017

Schlagwörter

Chile, Regional, Kiwi, Seminare