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Voraussichtlich schlechteste Kirschenernte seit 1991 in Brandenburg

29. Juni 2017

Nach ersten Schätzungen wird die Ernte der Kirschen 2017 mit insgesamt rund 630 Tonnen schlecht ausfallen. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilt mit, dass derzeit von einer Erntemenge von 230 Tonnen Süßkirschen und 400 Tonnen Sauerkirschen ausgegangen wird. 

Bildquelle: Shutterstock.com Kirschen
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Damit fällt die Kirschenernte in diesem Jahr um 96 Prozent niedriger aus als im Spitzenjahr 1992. In vielen Betrieben kam es zu Totalausfällen. Die entscheidende Ursache hierfür waren die Frostnächte im April, die genau in die Zeit der Vollblüte fielen.

Die Ertragserwartungen bei Süßkirschen liegen mit 6,1 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 74 Prozent unter dem Vorjahresertrag. Bei den Sauerkirschen wird ein Ertrag von 48,3 dt/ha erwartet. Das wären fast 42 Prozent weniger als 2016. Gemessen an der Anbaufläche, stellen Süßkirschen im Land Brandenburg mit rund 380 Hektar weiterhin die zweitwichtigste Obstart nach Äpfeln dar. Der Anbauschwerpunkt befindet sich mit mehr als 56 Prozent im Landkreis PotsdamMittelmark. Ertragsfähige Sauerkirschenbäume stehen auf rund 83 Hektar. Damit stieg die Anbaufläche erstmalig seit 2012 wieder leicht an.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Veröffentlichungsdatum: 29.06.2017

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Kirschen, Ernte, Brandenburg, Anbau, Statistik