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15 Jahre BÖLW – Wegbereiter für zukunftsfähiges Wirtschaften

29. Juni 2017

„Seit 15 Jahren arbeitet der Bio-Spitzenverband BÖLW mit seinen Mitgliedern für bessere Rahmenbedingungen für Bio-Erzeuger, -Verarbeiter und -Händler“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), anlässlich des Jubiläums. 

15 Jahre her - die Gründung des BÖLW wird gefeiert! Foto © BÖLW
15 Jahre her - die Gründung des BÖLW wird gefeiert!
Gründer v.l.n.r.: Werner Fischer (damals Biokreis), Thomas Dosch (damals Bioland), Alexander Beck (AöL), Felix Prinz zu Löwenstein (damals Naturland), David Egelmeers (damals Demeter-Bund), Gottfried Marth (Biopark), Kornelie Blumenschein (Gäa), Volker Kräuse (damals BNN HH), Stefan Rother (Frosta AG), Gerald Herrmann (damals Naturland), Götz Rehn (Alnatura GmbH), Ellen Lindner (Ökosiegel), Carsten Reich (damals BNN), Manon Haccius (Alnatura), Elke Röder (damals BNN HH), Erwin Perlinger (damals ReFo) und Paul Söbbeke (BNN). 
Nicht auf dem Bild: Wolfgang Gutberlet (Aoel, Tegut), Hans Hansel (damals BNN) und Franz-Theo Gottwald (Schweisfurth-Stiftung). Foto © BÖLW

„Die Mitgliedsverbände des BÖLW zeigen, wie eine zukunftsfähige Land- und Lebensmittelwirtschaft Umwelt, Klima und Ressourcen schont und dabei gutes und gesundes Essen produziert. Die Bio-Branche hat in den letzten Jahrzehnten zudem große Marktchancen für Unternehmer geboten.“

Die politische Situation zeigt, wie wichtig die Bündelung der Bio-Interessen und -Positionen in einem Spitzenverband ist. Damit die positiven Effekte von Bio für Umwelt, Artenvielfalt, Nutztiere, Beschäftigung und Entwicklung des ländlichen Raums vor Ort genutzt werden, braucht es einen nachhaltigen Umbau des gesamten Sektors. „Die Verantwortlichen in Bund und Ländern müssen alle Weichen auf Bio stellen. Von Europäischer Agrar- über Klimaschutz-, Dünge- und Gentechnik-Politik bis hin zu Regeln für Handel und wahre Preise braucht es den Fokus auf wirklich nachhaltiges Wirtschaften“, betont Löwenstein im Hinblick auf die Bedeutung der jahrelangen Zusammenarbeit mit Politik und Behörden zum Umbau der Land- und Lebensmittelwirtschaft.
 
logo„Die Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung lassen sich nur mit der konkreten Umsetzung erreichen. Die zahlreichen Öko-Länderprogramme, die vielerorts bereits bewirken, dass mehr Landwirte und Hersteller auf Bio setzen, müssen mit der Zukunftsstrategie Öko-Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums sinnvoll verschränkt werden.“ Den Bio-Weg würden die Unternehmer nur einschlagen, wenn sie auf ein gutes Fundament bauen könnten. Schmidt müsse sich deshalb dafür einsetzen, dass im aktuellen Revisionsprozess nur ein Bio-Recht verabschiedet wird, das besser sei als die bestehende Öko-Verordnung.

Quelle: 15 Jahre BÖLW

Veröffentlichungsdatum: 29.06.2017

Schlagwörter

Jahre, BÖLW, Bio, Jubiläum