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Start eines großen EU-China-Forschungsprojektes über Lebensmittelbetrug

21. Juni 2017

Um die Lebensmittelsicherheit und den Kampf gegen Lebensmittelbetrug zu verbessern, haben das europäische Programm „Horizon 2020“ und das Chinesische Ministerium für Wissenschaft und Technologie 10 Millionen EUR für das gemeinsame Projekt „EU-China-Safe“ zugesprochen. Wageningen University & Research (WUR) leitet das Subprojekt für Lebensmittelechtheit, ein Teil des weltgrößten Lebensmittelsicherheitsprojektes zwischen der EU und China.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Lebensmittelbetrug ist ein globales Problem. Die Zahl der berichteten Fälle steigt und der Lebensmittelbetrug kostet nicht betrügende Erzeuger weltweit rund 52 Milliarden USD pro Jahr. Ein Beispiel für Lebensmittelbetrug ist der niederländische Pferdefleischskandal 2013 und die 'Ausgussöl'-Affäre in China 2014.

Die Verringerung von Lebensmittelbetrug und Steigerung von Lebensmittelsicherheit erfordern einen internationalen Ansatz. Das „EU-China-Safe“-Projekt wird zur Verbesserung der Gesetzgebung und Kontrollen beitragen und Informationsaustausch zwischen den zwei Kontinenten anregen. Zudem wird die Entdeckung von Lebensmittelbetrug via innovativer Technologien verbessert und zu einer größeren Rückverfolgbarkeit von Produkten und mehr Transparenz in der globalen Lebensmittelkette führen.

Lebensmittelauthentizität

Das Subprojekt für Lebensmittelechtheit besteht aus zwei Abschnitten. Der erste umfasst die Erforschung der Größe des Lebensmittelbetrugs und die Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Der zweite konzentriert sich auf die Entwicklung neuer Methoden zur Aufdeckung von Betrug und darauf, diese mit den an dem Projekt teilnehmenden Organisationen zu teilen. In beiden Fällen fokussiert sich die Forschung unter anderem auf biologisches Gemüse.

Quelle: WUR 

Veröffentlichungsdatum: 21.06.2017

Schlagwörter

EU, China, Forschung, Projekt, Lebensmittelbetrug