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CVUA Stuttgart Jahresbilanz der Untersuchungsämter 2016 - Krankmachenden Lebensmitteln auf der Spur

19. Juni 2017

Die Untersuchung von Lebensmitteln auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit ist eine wichtige Aufgabe der amtlichen Überwachung zum Schutze der Verbraucher. In Baden-Württemberg wird diese Aufgabe von den vier Chemischen und Veterinäruntersuchungsämtern in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Sigmaringen wahrgenommen.

Bildquelle: Shutterstock.com Test
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Mikrobiologische und molekularbiologische Lebensmitteluntersuchung

 

Im Jahr 2016 untersuchten die Chemischen und Veterinäruntersuchungsämter insgesamt 14215 Proben auf mikrobiologische Parameter, davon waren 10307 Planproben und 3908 Anlassproben. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse wurden 1007 Planproben (9,8 %) und 830 Anlassproben (21,2 %) beanstandet. Bei 708 Proben wurde darüber hinaus auf Mängel hingewiesen. 43 (0,3 %) Proben wurden als gesundheitsschädlich beurteilt (Tab. 1 ). 536 Proben (3,8 %) waren aufgrund des grobsinnlichen und/oder mikrobiologischen Untersuchungsbefundes nicht mehr zum menschlichen Verzehr geeignet , 93 Proben (0,7 %) wertgemindert.

Krankmachenden Lebensmittelkeimen in Baden-Württemberg auf der Spur

Lebensmittelproben, die aufgrund einer Erkrankung erhoben werden, werden für Baden-Württemberg zentral im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart mikrobiologisch untersucht. Dort wurden im Jahr 2016 in Zusammenhang mit mutmaßlich lebensmittelbedingten Erkrankungen insgesamt 1446 sog. Erkrankungsproben zu 367 Ausbrüchen bearbeitet. Ein lebensmittelbedingter Krankheitsausbruch ist laut AVV Zoonosen Lebensmittelkette definiert als „das Auftreten einer mit demselben Lebensmittel in Zusammenhang stehenden oder wahrscheinlich in Zusammenhang stehenden Krankheit in mindestens zwei Fällen beim Menschen oder eine Situation, in der sich die festgestellten Fälle stärker häufen als erwartet“. Diese Proben sind nicht planbar. Ein Vergleich über die letzten sieben Jahre zeigt nach einer tendenziell leichten Abnahme über mehrere Jahre hinweg im Jahr 2016 erstmals einen Anstieg der Anzahl der mutmaßlich lebensmittelbedingten Ausbrüche und der Anzahl der in diesem Zusammenhang zur Untersuchung angelieferten Proben

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Quelle: CVUA Stuttgart

Veröffentlichungsdatum: 19.06.2017

Schlagwörter

Lebensmitteln, CVUA Stuttgart, Jahresbilanz, Untersuchungsämter