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EU-Agrarpolitik darf marktorientierten Pfad nicht verlassen

12. Juni 2017

Große Übereinstimmung in den wichtigen agrarpolitischen Positionen bestand bei einem Treffen der Präsidenten des niederländischen Bauernverbandes Land- en Tuinbouworganisatie (LTO) und des Deutschen Bauernverband (DBV), Marc Calon und Joachim Rukwied, am 7. Juni 2017 nahe Heilbronn.

Von links nach rechts: Simon W. Schlüter (DBV), Léon Faasen (LTO), Marc Calon (Präsident LTO), DBV-Präsident Joachim Rukwied, Udo Hemmerling (Stellv. Generalsekretär DBV), Jaap van Wenum (LTO) - Quelle: DBV
Von links nach rechts: Simon W. Schlüter (DBV), Léon Faasen (LTO), Marc Calon (Präsident LTO), DBV-Präsident Joachim Rukwied, Udo Hemmerling (Stellv. Generalsekretär DBV), Jaap van Wenum (LTO) - Quelle: DBV

 
Im Hinblick auf die grundsätzliche Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik war man sich einig, dass eine Re-Nationalisierung der Agrarpolitik verhindert werden müsse. Beide Präsidenten werden sich für eine fortgesetzte Marktorientierung der EU-Agrarpolitik einsetzen. Calon und Rukwied sprachen sich deshalb gegen die Einführung neuer Mechanismen zur Mengenkontrolle aus, wie sie jüngst das Europäische Parlament im Rahmen der Diskussion um die sogenannte Omnibus-Verordnung vorgeschlagen hatte. Angesichts der Bedeutung der Direktzahlungen für die landwirtschaftlichen Betriebe forderten die Präsidenten von LTO und DBV, diese auch in der Finanzperiode 2021 bis 2027 zu erhalten.
 
Ausführlich diskutierten die Delegationen über die länderspezifischen Aktivitäten zur Weiterentwicklung der Tierhaltung und des Tierwohls sowie die umweltpolitischen Aspekte zur Nutzung der Wirtschaftsdünger. Eine Fortsetzung der vertrauensvollen Zusammenarbeit beider Verbände wurde vereinbart.

Quelle: DBV

Veröffentlichungsdatum: 12.06.2017

Schlagwörter

LTO, DBV, EU, Agrarpolitik