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Spanien: „Ruinöse“ Preise zu Beginn der Steinobstsaison von Extremadura

07. Juni 2017

Trotz guter Aussichten sowohl für die Produktion als auch Qualität der Saison kritisiert die Vereinigung der Kleinerzeuger von Extremadura (UPA-UCE) die Spekulationen, die es gibt, da die Unternehmen der Handelsketten „ohne Rechtfertigung“ sehr niedrige Preise zahlen. „Wir fordern, dass die Regierung gegen diese missbräuchlichen Praktiken vorgeht“, betonte Ignacio Huertas, Generalsekretär von UPA-UCE Extremadura.

Foto UPA-UCE Extremadura
Foto UPA-UCE Extremadura

Extremadura plant eine Produktion von 217.600 Tonnen Steinobst mit Pflaumen (94.990 Tonnen von 140.457 Tonnen in Spanien), Nektarinen (66.150 Tonnen), Pfirsichen (41.450 Tonnen), Paraguayanos (Platt-Pfirsiche) (9.870 Tonnen), Pavie (Aesculus pavia) (4.100 Tonnen) und Aprikosen (1.100 Tonnen).

Im Moment gibt es keine Notwendigkeit, sich über signifikante klimatischen Schäden zu beklagen, ausgenommen etwa Hagel, der rund 200 ha der Gesamtfläche der Region schädigte, die dieser Produktion gewidmet ist. Nach einer schnellen und normalen Blüte hatten die Bäume ausreichend Kälte, was zu guten Größen und hervorragender Qualität führte. Deshalb wird eine normale Saison bezüglich der Produktion und mit sehr guter Qualität erwartet. Zudem regte die Hitze der letzten Wochen den Konsum an, also gute Neuigkeiten für den Sektor. Deshalb fordert UPA-UCE angesichts der alarmierenden Spekulationen in dieser Saison, dass die Unternehmen einen fairen Preis zahlen.

Quelle: UPA-UCE Extremadura 

Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017

Schlagwörter

Preise, Steinobst, Saison, fruchthandel, Extremadura