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Schweiz: Fruchtsäfte - Alternativen zu klassischen Sorten sorgen für Umsatzplus

06. Juni 2017

Im Jahr 2016 wurden im Schweizer Detailhandel weniger Fruchtsäfte verkauft als im Jahr zuvor. Der am meisten nachgefragte Fruchtsaft war der Blondorangensaft (46.2 Mio. Liter), gefolgt vom Apfelsaft (30.9 Mio. Liter) und Multifruchtsaft (29.7 Mio. Liter). Dies geht aus dem "Marktbericht Früchte und Gemüse April" des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Frucht Saft
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Abnehmende Verkaufsmengen

Die Apfel- und Blondorangensäfte verzeichnen deutliche Absatzrückgänge im Detailhandel. So sind die Apfelsaftverkäufe von 2011 auf 2016 um rund 16 % zurückgegangen. Beim Blondorangensaft gab es einen Absatzrückgang von 18 %. Auch andere Säfte aus bekannten Früchten, wie Grapefruit, Trauben und Birnen, haben rückläufige Verkaufsmengen.

Alternative Geschmacksrichtungen vermehrt nachgefragt

Neue und weniger bekannte Saftsorten sind hingegen im Kommen. Dies gilt vor allem für Kokosnusssäfte und Smoothies, welche 2016 je 84 % höhere Verkaufszahlen hatten als noch fünf Jahre zuvor. Kokosnussaft liegt mit einem Absatz von 2.6 Mio. Liter erstmals gleichauf mit Grapefruitsaft. Es wurden auch mehr Blutorangensäfte und andere Säfte verkauft als 2011. Allerdings war die Entwicklung ihrer Verkaufszahlen zwischen 2011 und 2016 stärker schwankend und so auch tiefer als im Vorjahr.

Die neuen Saftgeschmacksrichtungen sind durchschnittlich teurer als die klassischen Apfel-, Orangen- und Multifruchtsäfte. Trotz der geringeren Verkaufsmengen im Detailhandel wurde mit Fruchtsäften aufgrund der höherpreisigen Produkte ein Umsatz von 371 Mio. Fr. erzielt, der um 6.8 % höher ausfällt als 2011 (347 Mio. Fr.).

Weitere Informationen auf die Website: www.blw.admin.ch

Quelle: BLW-Marktbericht Früchte und Gemüse April 2017
 

Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017

Schlagwörter

Fruchtsäfte, Alternativen, Sorten, Umsatz, BLW, Marktbericht