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Verbesserter Umsatztrend bei Metro Cash & Carry - Onlineumsatz Real stieg über 40%

01. Juni 2017

Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der METRO AG: "Wir befinden uns auf der Zielgeraden zur Aufteilung der METRO GROUP in zwei starke, erfolgreiche und strategisch fokussierte Unternehmen". Die Metro Group hat im 2. Quartal und 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 die Trendverbesserung in der Umsatzentwicklung von MediaMarktSaturn und METRO Cash & Carry fortgeführt.

Metro Group Fahnen

"Wir haben im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 den positiven Trend in der Umsatzentwicklung bei METRO Cash & Carry und MediaMarktSaturn fortgesetzt. Die Transformation der METRO GROUP in ein kundenzentriertes Unternehmen schreitet weiter voran. Im Belieferungsgeschäft haben wir etwa eine neue Rekordmarke beim Anteil am Gesamtumsatz von METRO Cash & Carry erzielt und auch beim Online-Umsatz signifikant zugelegt", so Olaf Koch weiter

Der flächenbereinigte Umsatz der nicht fortgeführten Aktivitäten sank im 2. Quartal um 1,1 %, was auch auf die negativen Kalendereffekte insbesondere bei Real zurückzuführen ist. Der berichtete Umsatz von METRO Cash & Carry erhöhte sich deutlich um 5,4 %, wozu auch die Akquisition von Pro à Pro beigetragen hat. Auch infolgedessen stieg der Belieferungsumsatz der Vertriebslinie um über 30 % auf einen neuen Höchstwert von 16,1 % des Gesamtumsatzes. Das EBIT vor Sonderfaktoren der nicht fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich aufgrund von Immobilienerträgen und positiven Wechselkurseffekten deutlich auf 90 Mio. € gegenüber -27 Mio. € im Vorjahresquartal. Mit Blick auf das 1. Halbjahr 2016/17 wuchs der flächenbereinigte Umsatz der fortgeführten Aktivitäten leicht um 0,1 %. Das EBIT vor Sonderfaktoren lag bei 289 Mio. € gegenüber 342 Mio. € im Vorjahr. Der flächenbereinigte Umsatz der nicht fortgeführten Aktivitäten sank um 0,4 %. Das EBIT vor Sonderfaktoren erhöhte sich von 496 Mio. € im Vorjahr auf 603 Mio.

Mit der positiven Beschlussfassung der Hauptversammlung der METRO AG am 6. Februar 2017 über die Spaltung in zwei unabhängige börsennotierte Gesellschaften wurde ein wichtiger Meilenstein für die Neuausrichtung erreicht. Somit wird als fortgeführte Aktivität der METRO GROUP der Consumer Electronics Bereich, bestehend im Wesentlichen aus der Vertriebslinie MediaMarktSaturn inklusive der für den fortgeführten Bereich relevanten Holdingfunktionen, ausgewiesen. Zu den nicht fortgeführten Aktivitäten der METRO GROUP zählen vor allem die Vertriebslinien METRO Cash & Carry und Real einschließlich Immobilien sowie die damit verbundenen Steuerungs- und Serviceaktivitäten.

Real

Real Store Kronenberg Zentrum Foto Real
Foto Real - Metro Group

Der Umsatz von Real ging im 1. Halbjahr 2016/17 flächenbereinigt um 3,4% zurück. Der Umsatz sank insbesondere bedingt durch Standortabgaben gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,7% auf 3,7 Mrd. €. Im 2. Quartal 2016/17 ging der flächenbereinigte Umsatz um 5,4% zurück. Hierfür ist auch der negative Kalendereffekt verantwortlich. Zunehmend steigende Lebensmittelpreise wirkten sich zudem dämpfend auf die Kundenfrequenz aus. Der Umsatz sank durch neun Schließungen gegenüber dem Vorjahresquartal stärker auf 1,7 Mrd. € und damit um 7,8%.

Sehr positiv entwickelte sich weiterhin der Onlineumsatz. Dieser stieg im 1. Halbjahr 2016/17 sehr deutlich um über 40% von 37 Mio. € auf 53 Mio. €. Im 2. Quartal 2016/17 betrug der Umsatzzuwachs sogar fast 60%. Seit Mitte Februar bietet Real in seinem Onlineshop mehr als fünf Millionen Produkte an. Ermöglicht wurde das durch die vollständige Integration des Hitmeister-Onlineauftritts.

Das EBIT lag im 1. Halbjahr 2016/17 bei 45 Mio. € (H1 2015/16: 66 Mio. €). Darin sind Sonderfaktoren für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 47 Mio. € enthalten (H1 2015/16: 0 Mio. €). Das EBIT vor Sonderfaktoren mit Fortsetzung der gemäß IFRS 5 ausgesetzten planmäßigen Abschreibung betrug 68 Mio. € nach 67 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

METRO Cash & Carry

Metro Cash & Carry Lieferservice LKW Warehouse Foto Metro Group
METRO Cash & Carry LKW. Foto Metro Group

Der Umsatz von METRO Cash & Carry legte im 1. Halbjahr 2016/17 flächenbereinigt um 0,4% zu. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 1,1%. Bedingt durch positive Wechselkurseffekte erhöhte sich der Umsatz insgesamt um 2,3% auf 14,9 Mrd. €. Erstmals trug zum Umsatz auch die Pro à Pro-Akquisition in Frankreich bei, die seit Anfang Februar 2017 zur METRO gehört. Im 2. Quartal 2016/17 wuchs der Umsatz flächenbereinigt um 0,1%. In lokaler Währung stieg der Umsatz jedoch deutlich stärker um 2,6% und insgesamt um 5,4% auf 6,9 Mrd. €.

Das Belieferungsgeschäft von METRO Cash & Carry entwickelte sich weiterhin positiv und der Umsatz stieg im 1. Halbjahr 2016/17 um über 23% auf 2,1 Mrd. €. Damit beträgt der Umsatzanteil des Belieferungsgeschäfts insgesamt 14,2% und erreichte damit einen neuen Höchststand. Beigetragen hat dazu auch die Akquisition von Pro à Pro. Daher waren die Zuwachsraten im 2. Quartal 2016/17 noch höher und der Belieferungsumsatz stieg um über 30% auf 1,1 Mrd. € und erreichte somit 16,1% des Gesamtumsatzes von METRO Cash & Carry.

Der Umsatz im Segment Horeca ging im 1. Halbjahr 2016/17 flächenbereinigt um 0,9% zurück. In lokaler Währung stieg der Umsatz jedoch um 2,3%. Der Umsatz legte insgesamt um 1,3% auf 6,9 Mrd. € zu und war durch negative Wechselkurseffekte leicht beeinträchtigt. Im 2. Quartal 2016/17 machte sich der Kalendereffekt negativ bemerkbar und flächenbereinigt sank der Umsatz um 0,4%. Jedoch stieg der Umsatz insgesamt trotz negativer Wechselkurseffekte um 3,6% auf 3,2 Mrd. €. Dieser Zuwachs wurde maßgeblich von den Akquisitionen Pro à Pro und Rungis Express getragen. Der flächenbereinigte Umsatz im größten Horeca-Land Deutschland war auch durch den Kalendereffekt rückläufig. Dagegen legte der flächenbereinigte Umsatz in der Türkei weiterhin stark zu.

Der Umsatz im Segment Multispecialists stieg flächenbereinigt im 1. Halbjahr 2016/17 um 1,0%. In lokaler Währung legte der Umsatz um 1,7% zu. Bedingt durch positive Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 5,7% auf 6,5 Mrd. €. Im 2. Quartal 2016/17 ging der flächenbereinigte Umsatz um 0,4% zurück. Die rückläufige Entwicklung in Russland und den Niederlanden konnte durch positive Entwicklungen in Pakistan und Indien teilweise kompensiert werden. Durch positive Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 8,0% auf 3,1 Mrd. €.

Im Segment Trader stieg der Umsatz im 1. Halbjahr 2016/17 flächenbereinigt um 4,0%. Hierzu trugen insbesondere die Ukraine und Rumänien bei. In lokaler Währung stieg der Umsatz um 1,7%. Bedingt durch negative Wechselkurseffekte wuchs der Umsatz aber um 0,1% auf 1,4 Mrd. €. Im 2. Quartal 2016/17 verbesserte sich die Entwicklung und auch durch leicht positive Wechselkurseffekte stieg der Umsatz um 3,4% auf 0,6 Mrd. €.

Veröffentlichungsdatum: 01.06.2017

Schlagwörter

Umsatz, Einzelhandel, Metro Cash & Carry, Online, Real