Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Der Spargelabsatz gestaltete sich schwierig

04. Mai 2017

Zum einen regulierte die fortwährend kalte Witterung die Zugänge  aus der einheimischen Erzeugerebene. Die Bereitstellung blieb daher äußerst übersichtlich. Das Angebot bewegte sich unter gewissen

Schwankungen innerhalb enger Grenzen. Zum anderen verhinderten die niedrigen Temperaturen eine vernünftige Bedarfsinitiierung. Dies geht aus dem "BLE-Marktbericht KW 17 / 17" hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Spargel
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Die Räumungsgeschwindigkeit war miserabel. Es bildeten sich teilweise Überhänge, trotz der eingeschränkten Versorgung. Versuche, die Forderungen mengenbedingt anzuheben, scheiterten oftmals kläglich. Überwiegend mussten sie etwas dezimiert werden. Über eine Stabilisierung konnte man schon froh sein. Sobald das verlängerte Wochenende näher rückte, wuchs das Interesse an, aber nicht in einem völlig konfliktauflösenden Umfang. Zumindest stiegen wegen der verdichteten Unterbringung die Kurse wieder an. Es glich einer Gradwanderung, das Level der Preise dabei nicht zu arg nach oben zu drücken, da sich die Akzeptanz der Kunden diesbezüglich eher als sehr labil zeigte. 

Verschiedentlich berichtete man hingegen am Freitag durchaus von einer befriedigenden Order und einer genügend flotten Abgabe. Zuflüsse aus dem Süden oder Osten Europas gewannen keine herausragende Bedeutung. Spanien komplettierte vor allem im grünen, die Niederlande im weißen Sektor. Zudem trafen nur örtlich italienische, polnische und griechische Zufuhren ein.

Weitere und detaillierte Informationen zu Marktberichte finden Sie über unserem Menüpunkt BLE MARKT- UND PREISBERICHT.

Mit freundlicher Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) dürfen wir diesen Text auf der Website zur Verfügung stellen (Menüpunkt "BLE MARKT- UND PREISBERICHT").

Quelle: BLE-Marktbericht KW 17 / 17
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Veröffentlichungsdatum: 04.05.2017

Schlagwörter

BLE, Marktbericht, Spargel, fruchthandel