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El Niño wirkt sich negativ auf Ernte von Avocados in Peru aus

27. April 2017

Das Wetterphänomen, das als El Niño bekannt ist, fordert seinen Tribut überall in Peru, wobei viele Industrien Probleme haben, insbesondere in dem Landwirtschaftssektor. Eine Frucht, deren Probleme praktisch zu sehen sind, ist die Avocado, denn infolge von El Niño war die Ernte verzögert, da die Früchte viel langsamer reiften.

Bildquelle: Shutterstock.com Avocado
Bildquelle: Shutterstock.com

Alfredo Paulett, von AG Natural Peru, erklärte den Medien: „Wir beginnen mit der Avocadosaison, aber das Wetterphänomen El Niño hat seinen Tribut bei der Entwicklung der Früchte gefordert, die nicht das erforderliche Niveau an Reife erreichten, was zu dieser Zeit üblich ist. Unsere Exporte waren dadurch verzögert; wenngleich die Preise günstig sind, können wir die Früchte nicht liefern, wenn sie nicht bereit sind.“

Jüngst haben Behörden wie SENASA (Nationaler Landwirtschaftsgesundheitsdienst von Peru) und ProHass (Erzeugerverband der Hass-Avocado, Peru) zusammengearbeitet, um strengere Qualitätskontrollen für Avocados einzuführen. Das bedeutet, dass jede Avocadolieferung sorgfältiger von peruanischen Gesundheitsoffiziellen kontrolliert wird, bevor sie exportiert wird, sodass sie bei einem zu geringen Reifestand die Genehmigung der Lieferung verweigern.

Paulett ist zwar frustriert über die späte Ernte, aber lobt die neuen Maßnahmen, denn zuvor haben Erzeuger und Exporteure die Früchte dann geerntet, wenn der Preis gut genug war, selbst wenn die Frucht nicht reif war, was den Ruf der peruanischen Produkte schädigte. Paulett ist zuversichtlich, dass die Maßnahmen ein neues Vertrauen in die peruanischen Produkte bringen wird.

Quelle: peruthisweek.com

Veröffentlichungsdatum: 27.04.2017

Schlagwörter

El Niño, Ernte, Avocado, Peru