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Österreich: Kartoffeln - Auslagerungsdruck wuchs etwas

20. April 2017

Der heimische Erdäpfelmarkt zeigte sich weiter von seiner stabilen Seite. Mit den Außentemperaturen stieg auch die Abgabebereitschaft der Landwirte. Eine Rolle spielte dabei das, im Vergleich zu anderen Jahren, fortgeschrittene physiologische Alter vieler Partien. Dies geht aus dem "AMA-Marktinformation - Februar 2017" hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
Bildquelle: Shutterstock.com

Vermarktungsdruck kam bis jetzt keiner auf.  Der Inlandsabsatz im heimischen LEH lief stetig, auf gut durchschnittlichem Niveau. Die Absatzseite blieb jahreszeitlich stabil. Durch unterstützende Handelsaktionen blieb der Absatz auf zufriedenstellendem Niveau. Auch im Export konnte laufend Ware abgesetzt werden, wenngleich die erhoffte Verbesserung der Preise hier noch immer ausblieb.

Die Erzeugerpreise tendierten stabil bis leicht fester. Mittelfallende Ware wurde mit 12,00 bis 15,00 EUR/dt und Übergrößen mit 8,00 bis 10,00 EUR/dt übernommen. Für kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel wurden in Niederösterreich 18,00 EUR/dt und in Oberösterreich bis zu 22,00 EUR/dt bezahlt.

In Südeuropa trafen erste Frühkartoffeln aus Israel ein. Die geforderten Preise sind relativ hoch. Ein ähnlicher Lieferrhythmus wie im späten Vorjahr ist zu erwarten.  

Quelle: AMA-Marktinformation - Agrarpreise Österreich Februar 2017

Veröffentlichungsdatum: 20.04.2017

Schlagwörter

Kartoffeln, Handel, Lager