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Studie zeigt: Mandelverzehr kann Gedächtnistief am Nachmittag entgegenwirken

11. April 2017

Forscher finden heraus, dass die Gedächtnisleistung am Nachmittag nach einem Mittagessen mit Mandeln weniger stark abnimmt
Wer kennt es nicht – das berühmte Nachmittagstief, wenn es schwer fällt, sich zu konzentrieren und gegen die Müdigkeit anzukämpfen.

Mandelstudie Quelle: Almond Board of California
Quelle: Almond Board of California

Wie sich herausgestellt hat, ist das berüchtigte Tief am Nachmittag keine bloße Einbildung. Eine neue Studie zeigt, dass Mandeln dabei helfen können, die mit dem Phänomen einhergehenden Gedächtnisprobleme zu reduzieren.

Bei der Untersuchung handelt es sich um eine randomisierte kontrollierte Studie, die vom Almond Board of California finanziert und von der amerikanischen Purdue University durchgeführt wurde. 86 adipöse Erwachsene folgten dabei 12 Wochen lang einem kalorienreduzierten Ernährungsplan, wobei sie per Zufallsprinzip einer von zwei unterschiedlichen Diätgruppen zugeteilt wurden. Die Kost der einen Gruppe enthielt Mandeln (die 15% der Gesamtkalorien lieferten), die Kost der Kontrollgruppe war völlig nussfrei. Zu Beginn und bei Abschluss der Studie bekamen die Probanden ein spezielles Mittagessen: Für die erste Gruppe gab es eine sehr fettreiche Mahlzeit mit Mandeln, für die zweite Gruppe eine sehr kohlenhydratreiche Mahlzeit ohne Mandeln. Auch hier erfolgte die Gruppenzuordnung randomisiert.
 
Dreißig Minuten nach dem Mittagessen testeten die Forscher beide Gruppen auf Gedächtnisleistung und Aufmerksamkeit, wobei sie sich mehrerer validierter Methoden bedienten. Die Ergebnisse zeigten, dass sich zwar bei beiden Gruppen nach dem Mittagessen die Gedächtnisleistung verschlechterte, jedoch bei der Gruppe, die das fettreiche Mittagessen mit Mandeln verzehrte, der Effekt deutlich schwächer ausfiel als bei der anderen. Dies deutet darauf hin, dass Mandeln im Mittagessen dabei helfen können, die Gedächtnisleistung nach dem Essen aufrechtzuerhalten.

Sinkt der Blutzuckerspiegel unter den Normalwert, kann dies die kognitive Funktion reduzieren. Untersuchungen zeigen, dass Mandeln dabei helfen, den Blutzuckerspiegel nach den Mahlzeiten zu regulieren. Dasselbe gilt, wenn sie zwischendurch als Snack verzehrt werden. Dies ist einer der Gründe, warum Forscher annehmen, dass Mandeln im Mittagessen eine positive Wirkung aufweisen.

Mandeln haben eine einzigartige Nährstoffzusammensetzung: Eine Handvoll (28 g) liefert 160 Kalorien[1], an Nährstoffen sind 6 g pflanzliches Eiweiß, 13 g ungesättigte Fettsäuren und 4 g Ballaststoffe enthalten. Hinzu kommen wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie beispielsweise Vitamin E (8 mg/60% der empfohlenen Tageszufuhr).

Die vollständige Studie finden Sie hier. (pdf)

www.Almonds.de 

Quelle: Almond Board of California

Veröffentlichungsdatum: 11.04.2017

Schlagwörter

Studie, Mandelverzehr, Mandeln