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Spanische Regierung aktiviert nationales Programm zur Kontrolle und Vernichtung der Guatemalamotte

08. März 2017

Das Standardprogramm betrachtet eingehend präventive Maßnahmen basierend auf Befragungen und systematischen Kontrollen mit dem Ziel, die Präsenz der Guatemala-Kartoffelmotte (Tecia solanivora) sowohl in Lagereinrichtungen als auch auf Feldern zu entdecken.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel Anbau
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Ein Königlicher Erlass (Real Decreto) sieht die Zerstörung von verunreinigtem Material mit der entsprechenden Entschädigung immer im Rahmen der spanischen und EU-Pflanzenschutzregelungen vor.

Wie das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei, Ernährung und Umwelt (MAGRAMA) berichtete, werden die Kontrollen auch in Kartoffellagern angewendet, die in Bereichen liegen, die als Risikogebiete festgestellt wurden. Die Begrenzung wird im Rahmen des Nationalen Pflanzenschutzkomitees (Comité Fitosanitario Nacional) definiert.

Es werden für den Fall der offiziellen Bestätigung der Präsenz des Schädlings auch Maßnahmen für die Vernichtung festgelegt sowie die Abgrenzung der betroffenen Bereiche und Pufferzonen für den Schutz. Zudem werden das Verbot der Pflanzung von Erträgen und die Beschränkung der Bewegung im Fall der betroffenen Gebiete sowie Pflanzenschutzbehandlungen und Bedingungen für den Umlauf von Gemüse in Pufferzonen bestimmt.

Quelle: Magrama

Veröffentlichungsdatum: 08.03.2017

Schlagwörter

Spanien, Regierung, Kontrolle, Vernichtung, Guatemalamotte, Kartoffeln