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Deutschland: Mehr Kulturheidelbeeren angebaut - Ernte in 2016 geringer

07. März 2017

In Deutschland werden immer mehr Kulturheidelbeeren angebaut. Im Jahr 2016 lag die Anbaufläche im Freiland bei rund 2.700 Hektar – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt haben die Landwirte auf 8.500 Hektar Strauchbeeren angepflanzt, was einem Zuwachs von vier Prozent entspricht. Etwa ein Viertel dieser Fläche lag in Niedersachsen, meldet das Statistische Bundesamt.

Bildquelle: Shutterstock.com Beeren  Anbau
Bildquelle: Shutterstock.com

Während sich die Anbauflächen vergrößert haben, fiel die Ernte geringer aus. Über 1.200 landwirtschaftliche Betriebe erzeugten im Jahr 2016 mit 36.100 Tonnen vier Prozent weniger Strauchbeeren als im Vorjahr. Bei den Kulturheidelbeeren ging die Erntemenge sogar um 10 Prozent auf 10.700 Tonnen zurück. Es folgten die Roten und Weißen Johannisbeeren mit 7.200 Tonnen (plus 7 %) und die Schwarzen Johannisbeeren mit 6.800 Tonnen (minus 5 %). Hinzu kommen 3.600 Tonnen Himbeeren, 1.500 Tonnen Stachelbeeren und rund 700 Tonnen Brombeeren.

Mehr als zehn Prozent der deutschen Strauchbeerenernte wurden von Bio-Betrieben erzeugt. Das entspricht einer Menge von 4.500 Tonnen und einem Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Strauchbeeren werden überwiegend im Freiland erzeugt. Nur drei Prozent der gesamten Fläche, nämlich 257 Hektar, waren im Jahr 2016 in Gewächshäusern oder unter anderen hohen Schutzeinrichtungen geschützt. Dieses Produktionsverfahren ist vor allem beim Anbau von Himbeeren verbreitet. Auf 86 Prozent dieser Fläche (222 ha) wurden über 2.000 Tonnen Himbeeren produziert. (BZfE)

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Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de  

Veröffentlichungsdatum: 07.03.2017

Schlagwörter

Deutschland, Kulturheidelbeeren, Ernte, Statistik