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Österreich: Zwiebelexporte ohne Impulse

28. Februar 2017

Die stabile Verfassung am österreichischen Zwiebelmarkt setzt sich fort. Der Absatz im Inland läuft konstant, wobei Zwiebel jüngst auch über Handelsaktionen angeboten worden sind. Exporte werden getätigt. Die vom harten Winter erhofften Nachfrageimpulse sind hier aber ausgeblieben.

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebeln
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So stehen die Ausfuhren unvermindert in Mengen- und Preiskonkurrenz zu anderen Herkünften, besonders aus den Niederlanden. Von insgesamt geringerer Verfügbarkeit wird bei rotem Zwiebel berichtet. Am Erzeugerpreisniveau ändert sich nichts. Für lose Ware, in Kisten sortiert werden je nach Qualität und Größe meist 9 bis 13 Euro/100 kg bezahlt.

Karottenmarkt: Unveränderte Preissituation

Der NÖ Karottenmarkt präsentiert sich in guter Verfassung. Im Inland läuft der Absatz angesichts des begrenzten bzw. hochpreisigen Alternativangebotes weiterhin recht zügig. Im Export gibt es zwar vermehrt Anfragen. Günstige Offerte europäischer Mitbewerber sorgen hier aber für gewissen Preisdruck. Bei den Erzeugerpreisen gab es gegenüber der Vorwoche keine Änderung. Für Ware im 1 kg-Sack ab Packstelle ohne Überverpackung werden meist 50 bis 55 Euro/100 kg bezahlt.

Quelle: Landwirtschaftskammer Österreich

Veröffentlichungsdatum: 28.02.2017

Schlagwörter

Exporte, Zwiebel, Karotten, Markt