Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Die Schwarzwurzel-Renaissance einer verkannten Diva!

28. Februar 2017

Schwarzwurzel trifft wärmendes Möhren-Curry mit Hirse! Richtig in Szene gesetzt, ist auch der „Spargel des kleinen Mannes“ ein großer Genuss und eine riesige Bereicherung der saisonalen Küche im Winter! 

Foto © BVEO
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Auf den ersten Blick sieht sie eher aus wie ein Stück Holz als ein Nahrungsmittel. Auch auf den zweiten Blick präsentiert sich die winterliche Delikatesse anfangs zäh und widerspenstig. Sie verfärbt sich schnell und sondert beim Schälen einen klebrigen Saft ab. Eigentlich kein Wunder! Denn auch wenn sie geschält dem Spargel zum Verwechseln ähnlich sieht, ist die Schwarzwurzel ein Korbblütler und mit dem Löwenzahn verwandt. Doch mit ein paar Gummihandschu- hen und etwas Zitronenwasser ausgerüstet, lässt sich die Scorzonera hispanica (lat.) problemlos überlisten und offenbart, was in ihr steckt: Ein zartes, scheeweißes Wintergemüse mit einem würzigen, leicht nussigen Geschmack!

Die ursprünglich aus Südeuropa stammende Schwarzwurzel wurde lange Zeit als Heilmittel verwendet. Schon die Germanen und Kelten kannten sie als Medizin gegen Schlangenbisse und Herzleiden. Erst ab dem 17. Jahrhundert wurde der „Winterspargel“ als Gemüse angebaut. Geerntet wird die Schwarzwurzel von Oktober bis April, da sie dank ihrer Frost- härte auf dem Feld überwintern kann. So wurde sie auch hierzulande als lokales Wintergemüse wiederentdeckt!

Foto © BVEO
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Das unterstreichen auch die zwar verhaltenen, aber gestiegenen Absatzzahlen, die sich in Deutschland von 802 Tonnen (2012) auf 966 Tonnen (2016) vorgearbeitet haben. (Quelle: Agrarmarkt Informations- Gesellschaft mbH (AMI))

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Quelle: BVEO

Veröffentlichungsdatum: 28.02.2017

Schlagwörter

Schwarzwurzel, gemüse