Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Niederländische Gemüseindustrie begegnet Knappheiten

13. Februar 2017

Die Erzeuger von tiefgekühltem Gemüse begegnen weiter Defiziten, wie die Europäische Vereinigung der Obst und Gemüse verarbeitenden Industrie (Profel) berichtet. Das kommt vor allem durch die schwierigen Ernten im südlichen Europa, während die Ernte diesen Herbst in Nordwesteuropa bereits hinterherhinkt, was sich negativ auf das Angebot auswirkt.

Bildquelle: Shutterstock.com Gemuese Schaden
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Wie von Nieuwe Oogst berichtet, begegnen spanische Gemüseerzeuger auch extremen Wetterbedingungen, wie schon berichtet. Der Spätsommer war extrem heiß, es gab kräftigen Regen im Dezember, der zu Überflutungen führte und im Januar war es extrem kalt. Das verursacht schwere Verluste, insbesondere bei Brokkoli, Blumenkohl, Spinat, Zucchini, Artischocke, Aubergine und Romanesco.

Ein Teil der Artischockenernte ist gefroren und bei anderen Erträgen ist das Wachstum gehemmt. In Spanien ist der Ertrag von Brokkoli und Blumenkohl halbiert, so Profel.

Auch Italien berichtete Schaden für das Spätwintergemüse. Artischocken, Blumenkohl, Brokkoli, Spinat, Sellerie und Fenchel sind von Schnee und Frost am meisten betroffen. Anfängliche Schätzungen in diesem Land zeigen einen Verlust des Ertrages für Brokkoli und Blumenkohl von 40 bis 45%.

Quelle: nieuweoogst.nu / Profel

 

Veröffentlichungsdatum: 13.02.2017

Schlagwörter

Niederlande, gemüse, Industrie