Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Fruit Logistica Daily - Aktuelle Presseberichte

13. Februar 2017

Heute auf der Fruit Logistica, morgen im Handel... Außergewöhnliche Obst- und Gemüsesorten, die für Sie auf der Fruit Logistica entdeckt sind. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form oder Geschmack von schon bekannten Sorten oder sind gänzlich neu. Bühne frei für die „wacky fruits“!

Guanábana. Foto © Messe Berlin
Guanábana. Foto © Messe Berlin

Die südamerikanische Guanábana zeichnet sich durch eine ausgewogene Süße und Säure aus und wird aus der Schale gelöffelt. „Das Fruchtfleisch ist auch die ideale Zutat für Sorbets und Eissorten“, sagte Isabella Falco, Director Communications der Promotionsagentur Promperu auf der FRUIT LOGISTICA. Die Frucht wächst in den Hochebenen von Peru sowie in anderen südamerikanischen Ländern. Das Andenland exportiert die Guanábana erst seit etwa zwei Jahren nach Europa, derzeit in die Niederlande. „Das ist unser Pilotmarkt“, sagt Juan Varilias, Präsident des Exportverbands Adex.
(Halle 25, Stand B-13, Kontakt: Isabella Falco, T: + 51 1 616 7300, M: iperu@promperu.gob.pe)

Chayote. Foto © Messe Berlin
Chayote. Foto © Messe Berlin

Sie sieht aus wie eine Birne, schmeckt aber nach Kohlrabi und Gurke. Chayote wurde bereits von den Azteken und Mayas angebaut und wächst in den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Jetzt soll die mit dem Kürbis verwandte Frucht einer Kletterpflanze auch ihren Weg in deutsche Supermarktregale finden. Die Gemüsebirne schmeckt in Eintöpfen, Salaten oder als gekochte Beilage.
(Halle 25, Stand B-11, Kontakt: Jorge Zamora, T: +34 913459622)

Drei Fragen an...
Professorin Maria Isabel Gil, Leiterin Qualität und Sicherheit Frischeerzeugnisse im Spanish National Research Council (CSIC).

Professorin Maria Isabel Gil, Leiterin Qualität und Sicherheit Frischeerzeugnisse im Spanish National Research Council (CSIC).

Frau Gil, Sie erforschen, welche Vorerntebedingungen die Qualität von Frischeerzeugnissen beeinflussen – was sind die Ergebnisse?

Es beginnt schon mit den Kultivaren. Die Fresh-Cut-Branche benötigt resistente Sorten, die dem Waschen, Schneiden, Trocknen und Verpacken standhalten. Außerdem wissen wir, dass Salatblätter mit leicht salzhaltigem Wasser elastischer bleiben. Basilikum wiederum weist höhere Konzentrationen an ätherischen Ölen auf, wenn es in Defizitbewässerung gezogen wird. Wir haben übrigens kaum einen Unterschied zwischen in Gewächshäusern gezogenen und im Boden kultivierten Erzeugnissen feststellen können.

Wie sieht die Zukunft des Obst- und Gemüseanbaus aus?

Im Winter können Obst und Gemüse gut in Gewächshäusern gezogen werden. In den Niederlanden und in Belgien wird Obst und Gemüse bereits in Gewächshaus-Containern gezogen, mit LED-Licht, genau abgestimmten Nährlösungen und kontrollierter Temperatur und Feuchtigkeit. Erzeugnisse können so quasi auf der Straße wachsen.

Was bedeutet das für die O+G-Branche?

Das bedeutet Regionalisierung. Für Deutschland etwa, das frische Kräuter nicht aus entfernten Ländern eingeflogen werden müssen sondern lokal erzeugt werden können. Wenn Erzeugnisse in der Nähe des eigenen Standorts wachsen, kann die Zeit nach der Ernte optimiert werden, die Erzeugnisse bleiben länger frisch. Wir haben auch festgestellt, dass geschnittene Salatblätter länger lagerfähig sind, wenn die Verpackung teilweise mit Stickstoff befüllt wird. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass Erzeugnisse länger visuell ansprechend und schmackhaft bleiben.


Trockennebel verringert Verschwendung von Lebensmitteln
45 Prozent der geernteten Produkte schaffen es in der westlichen Welt nicht bis auf den Teller der Verbraucher. Dieser Verschwendung sollen die Trockennebelsysteme von Contronics entgegenwirken. Das niederländische Unternehmen präsentierte im Rahmen des Future Lab auf der FRUIT LOGISTICA 2017 die kurz vor dem Abschluss stehende Studie „Fresh Demo“, die – gefördert von der Europäischen Kommission – die Vorzüge der kontinuierlichen Behandlung von Obst und Gemüse mit Trockennebel aufzeigt. So verlängert sich die Haltbarkeit um 20 Prozent, die Produkte enthalten 4,4 Prozent mehr Vitamine und 25 Prozent mehr Polyphenole, die wie Antioxidantien wirken. Der Lebensmittelabfall reduziert sich um ein Viertel. Außerdem ist weniger Verpackung nötigt. Die Systeme von Contronics seien bereits in 26.000 Supermärkten im Einsatz, erklärte International Accountmanager Rogier Klein Sprokkelhorst, und sorgten dort für höhere Verkaufszahlen, auch wegen der eindrucksvollen Inszenierung. Zudem sparen die Märkte Arbeitskräfte ein, da sie die frischen Lebensmittel über Nacht nicht mehr in die Kühlung räumen müssen.
(Future Lab: „Nebel gegen Verschwendung“. Kontakt: Rogier Klein Sprokkelhorst, T: +31 413487000, M: info@contronics.nl)

Aktionsbündnis für nachhaltige Bananen gestartet
Im Rahmen des Fresh Produce Forum auf der FRUIT LOGISTICA hat sich am zweiten Messetag das Aktionsbündnis für nachhaltige Bananen erstmals der weltweiten Fachöffentlichkeit vorgestellt. Ziel sei es, die Aktionen der verschiedenen Interessengruppen zu bündeln und mehr Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette zu fördern – von der Produktion bis hin zum Konsumenten. So solle erreicht werden, dass langfristig alle Bananen, die auf dem deutschen Markt vertrieben werden, entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette nachhaltiger produziert werden, sagte Projektkoordinatorin Alexandra Kessler. Dadurch sollen die Arbeits- und Lebensbedingungen sowie der Umweltschutz in den Produktionsländern verbessert werden. Hansjörg Ploeger, Zentraleinkäufer Obst & Gemüse International bei Kaufland, betonte in der Diskussionsrunde, dass nachhaltige Produktion, gerechte Entlohnung sowie bessere Bedingungen in den Erzeugerländern mit einer angemessenen Preisgestaltung zusammenhingen. Sein Unternehmen wolle die Preise entsprechend anpassen. „Keine nachhaltige Produktion ohne nachhaltige Preisgestaltung“, betonte auch Frank Braßel, stellvertretender Leiter Kampagnen und Lobbyarbeit des Oxfam Deutschland e.V.
(Fresh Produce Forum: „Aktionsbündnis für nachhaltige Bananen“. Kontakt: Alexandra Kessler, T: +49 2024595822, M: alexandra.kessler@scp-centre.org)

Transparenz und Nachhaltigkeit beim E-Commerce immer mehr gefragt
Die Transparenz der Transportkette und die letzte Meile beim E-Commerce sind laut einer aktuellen Studie der Technischen Universität Berlin die großen Herausforderungen der Lebensmittellogistik. „Wer sich nicht darauf einlässt, die Transportkette auch für den Kunden sichtbar zu machen, der wird Probleme bekommen“, sagte Benjamin Nitsche, einer der Autoren, bei der Vorstellung der Studie auf der FRUIT LOGISTICA. Der Informationsaustausch mittels Technologie, also etwa das Tracking, sei ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Transparenz. „Das klingt einfach, ist aber noch nicht der Ist-Zustand.“
Ein weiterer Trend ist laut der Studie das wachsende Verantwortungsbewusstsein der Kunden im Hinblick auf die Verschwendung von Nahrungsmitteln. Die Industrie müsse die Verluste an Lebensmitteln, den Verpackungsabfall und die CO2-Bilanz beim E-Commerce in den Griff bekommen, um die Akzeptanz zu steigern. Ko-Autorin Anna Figiel erklärte, es gebe bereits erste Mehrwegverpackungen der Logistikdienstleister, aber ein wesentlicher, noch nicht genügend in der Industrie beachteter Punkt sei die letzte Meile. Hier lasse das Erscheinungsbild der Lebensmittellogistik oft zu wünschen übrig.
(Logistics Hub: „Zukunftsperspektiven für die Lebensmittellogistik“. Kontakt: Benjamin Nitsche, T: +49 30 31426007, M: nitsche@logistik.tu-berlin.de)

Mini-Sensoren überwachen das Obst von der Ernte bis zum Laden
Vorbei sind die Zeiten, in denen die Temperatur im Kühlcontainer als „Fieberkurve“ per Tintenstrahldrucker aufgezeichnet wurde. „Das moderne Kühlkettenmanagement beginnt bei der Ernte und endet beim Einzelhändler“ erklärte Gerd Uitdewilligen, Director International Sales für Fracht-Überwachungssysteme beim US-Spezialisten Emerson, am Donnerstag im Tech Stage-Forum der FRUIT LOGISTICA. Mini-Sensoren machen das möglich. Moderne Geräte wie das UltraNFC sind nicht größer als eine Kreditkarte, passen in jede einzelne Kiste, schlagen bei Temperaturschwankungen auf dem Smartphone des Empfängers oder Spediteurs Alarm und übertragen das Messprotokoll bei der Ankunft am Ziel automatisch in eine Datenbank. Größere Modelle mit eigener SIM-Karte zeichnen auch die jeweilige Position des Frachtgutes auf und verfügen über einen Lichtsensor, mit dem sich feststellen lässt, wann und wo die Türen geöffnet wurden. Mit den richtigen Geräten und der richtigen Software kann der Empfänger eine Karte mit der gesamten Fahrtroute und den ausgelösten Alarmen auf seinem Computer darstellen. So wunderte sich ein Kunde in Kanada, der per Lkw eine Tomatenlieferung aus Mexiko erhielt, über einen unplanmäßigen Eingriff in den Laderaum, berichtete Uitdewilligen. In dem Fall konnte der Spediteur nachweisen, dass es sich um eine Zollkontrolle gehandelt hatte.
(Tech Stage: „Alle Kühlketten-Lösungen unter einem Dach“. Kontakt: Gerd Uitdewilligen, T: +1 208 2843767, M: gerd.uitdewilligen@paksense.com)

 


VIDEO: Was Aussteller an der FRUIT LOGISTICA lieben - Impressions – 2nd day.

VIDEO: Was Aussteller an der FRUIT LOGISTICA lieben - Impressions – 2nd day.

 

Unitec-Maschine: Stiel ab, Kirsche heil
Weltweit zum ersten Mal präsentierte die Unitec Group auf der FRUIT LOGISTICA ihre neuen Maschinen Cluster Cutter, Blueberry Vision und Cherry Vision 2. Der patentierte Cluster Cutter wurde speziell für die Verarbeitung von Rainier-Kirschen entwickelt. Er entstielt diese sensiblen Früchte präzise, ohne dass die Kirschen Schaden nehmen. Auch die Blueberry Vision geht zart mit Früchten um: Durch die Kalibrierung der typischen Qualitätsparameter ermöglicht die Maschine, die gesamte Oberfläche der Heidelbeere zu begutachten, ohne die Frucht zu beschädigen. Laut Entwickler handelt es sich bei der Maschine um das erste System seiner Art. Die komplett von Unitec entwickelte, gestaltete und hergestellte Cherry Vision 2 dient der elektronischen Qualitätsklassifizierung von Kirschen. Durch ihren Einsatz in der vergangenen Saison bei der Marke Melinda konnten je Kilogramm die Arbeitskosten um 60 Cent je Kilo verringert sowie der an die Produzenten gezahlte Preis erhöht werden.
(Halle 4.1, Stand A-02, Kontakt: Lorenzo Brufani, T: +39 3497665885, M: brufani@compocom.it)

Plötzlich muss Russland Kartoffeln exportieren
Das Lebensmittel-Embargo des Westens hat für Russland unerwartete Folgen: Das Land, das Kartoffeln als „zweites Brot“ betrachtet, produziert mehr Erdäpfel, als es verbraucht. Das berichtete der Russland-Sprecher der deutschen Agrarallianz, Torsten Spill, auf der FRUIT LOGISTICA unter Berufung auf das russische Landwirtschaftsministerium. Er zitierte hohe Beamte mit den Worten: „Wir müssen dringend Kartoffeln exportieren.“ Seinen Angaben zufolge beläuft sich die mögliche Exportmenge auf zwei bis drei Millionen Tonnen jährlich bei einer Gesamtproduktion von geschätzt 30 Millionen Tonnen 2016.

Als die gegenseitigen Sanktionen 2013 in Kraft traten, befürchteten russische Fachleute eine Lebensmittelknappheit. Russland startete daraufhin Programme um unabhängiger von Importen zu werden, unter anderem bei der Kartoffelproduktion. 2014 wurden Saatkartoffeln vom Einfuhrverbot ausgenommen. Seitdem ist der Anbau in Schwung gekommen. Obwohl die Russen im weltweiten Vergleich einen sehr hohen Pro-Kopf-Verbrauch haben, bleibt nach Spills Worten bei der Effizienz der Produktion viel Raum nach oben: „Das ist eine riesige Chance für die westliche Industrie in Russland.“ Tatiana Gubina, Direktorin des russischen Gemüsemarktverbandes bestätigte bei einer Podiumsdiskussion des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft im CityCube Berlin: „Die Steigerung des Ertrags ist eine der wichtigsten Aufgaben.“
(Halle B, Stand M-04 bis 06, Kontakt: Per Brodersen, T: +49 30 206167 124, M: p.brodersen@bdi.eu)

Großer Markt für gesunde Snacks

Großer Markt für gesunde Snacks

Drei Mahlzeiten am Tag, das war einmal. Die Jugend von heute snackt sich durch den Tag. Das ist das Ergebnis der Erhebung von The Food People, einer auf Ernährungstrends spezialisierten Unternehmensberatung. Auf Einladung des Verpackungsspezialisten Amcor Flexibles stellte Berater Morgan Griffiths die Studie im CityCube Berlin auf der FRUIT LOGISTICA 2017 vor. Bereits 35 Prozent der 18- bis 35-Jährigen, so Griffiths, ersetzten eine Mahlzeit pro Tag durch Snacks. Dabei sei die Nachfrage nach gesunden Zwischenmahlzeiten besonders hoch, frei nach dem Glaubenssatz „Health is the new wealth“ („Gesundheit ist der neue Wohlstand“). Besonders im Trend liegen vegane und glutenfreie Knabbereien. Sie müssen nicht immer süß, sondern können zunehmend auch herzhaft sein. „Es handelt sich um einen Millionenmarkt mit einem großen Potential für die Erzeuger von Obst und Gemüse“, stellte Morgan Griffiths fest. Eine wichtige Rolle spiele seiner Ansicht nach die Verpackung. Sie sollte leicht zu handhaben und umweltbewusst sein, um dem Anspruch der Zielgruppe gerecht zu werden.
(Kontakt: Morgan Griffiths, The Food People, T: +44 7715 635 605, M: morgan@thefoodpeople.co.uk; Halle 21, Stand A-05, Rosalia Ikonomov, Amcor Flexibles, T: +33 677 747 817, M: rosalia.ikonomov@amcor.com)

Johannes B. Kerner ehrt Landgard-Erzeuger des Jahres
Erstmals kürte die Erzeugergemeinschaft Landgard in diesem Jahr auf der FRUIT LOGISTICA den Erzeuger des Jahres. Vorstandschef Armin Rehberg (1.v.l.) übergab den Landgard Award gemeinsam mit dem Moderator Johannes B. Kerner (1.v.r.) als Schirmherrn an Carsten Knodt (2.v.l.) aus Tönisvorst am Niederrhein. Der Nachwuchspreis ging an Christian Berghs-Trienekens (2.v.r.), der 2008 den elterlichen Betrieb in Straelen übernommen hat. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro für eine Informationsreise zu Produktions- und Handelseinrichtungen im Ausland dotiert. Rehberg und Kerner gaben zugleich den Startschuss für ein Schulgartenprojekt, das Schulen Unterrichtsmaterial zum Thema Pflanzen und gesunde Ernährung zur Verfügung stellt. Mit der Aufnahme von 50 Betrieben in Israel und einem neuen Projekt zum Ausbau des biologischen Anbau in Kirgisistan zählt die Landgard-Erzeugergemeinschaft inzwischen 3200 Mitglieder.
(Halle 20, Stand B-02, Kontakt: Sabrina Bossmann, T: +49 2839 591127, M: sabrina.bossmann@landgard.de)

30-Minuten-Standard für Superfood Heidelbeeren
Heidelbeeren sind als „Superfood“ gerade in aller Munde und gewinnen mehr und mehr an Popularität, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Am polnischen Gemeinschaftsstand im CityCube Berlin stellte die Polish Berry Cooperative auf der FRUIT LOGISTICA ihren neuen Qualitätsstandard für die Ernte der Beeren vor. Die Früchte werden dabei innerhalb von 30 Minuten nach dem Pflücken vorgekühlt. Der „30-Minuten-Standard“ ist eine von zahlreichen Maßnahmen, mit denen die 16 Produzenten der Kooperative die Lagerungs- und Verpackungsprozesse von Heidelbeeren weiter verbessern wollen. Ein weiterer wichtiger Schritt sind die „Sieben Regeln für eine gute Ernte“. Sie spielen bei der Ausbildung von Pflückern eine bedeutende Rolle und sollen die Qualität der ausgezeichneten Handlese, für die die polnischen Erzeuger bekannt sind, noch erhöhen. Standard und Maßnahmen wurden in den Betrieben der Kooperative entwickelt, zu der die drei führenden Heidelbeer-Erzeugergemeinschaften Polens gehören. Zusammen sind sie die Nummer eins unter den Heidelbeeren-Produzenten in Europa.
(Halle B, Stand C-22, Kontakt: Agata Małkiewicz, T: +48 602121062, M: sales@polishberry.pl)

Die verrückte Gurke am Haken

Die verrückte Gurke am Haken
Mit einer „verrückten Gurke“ will der russische Gemüsekonzern Greenhouse Growth Technology (GGT) den Snackmarkt aufmischen. Die Sorvantsy Cucumbers sollen auch vegetarische Kunden ansprechen, die normalerweise an Kaugummi- und Snack-Regalen nicht erreicht werden, wie GGT auf der FRUIT LOGISTICA betonte. Das Produkt, das unter dem neuen russischen Qualitätslabel ROST auf den Markt gebracht wird, soll an den Erfolg anknüpfen, den zum Beispiel Möhren in Snackformaten bereits an Tankstellen im Baltikum verzeichnen. Es eröffnet die Möglichkeit, ungesunde Snacks zu ersetzen.

Die Marke ROST steht nach GGT-Angaben für modernste Qualitätsstandards in der Gemüseproduktion. Die Gurken sollen in verschiedenen Präsentationsformen auf den Markt kommen, etwa in Aufstellern, aber auch mit Haken zum Aufhängen: „Die Idee ist, dass nicht die Marke das Statement abgibt, sondern das Produkt im Regal“, erklärte GGT.
(Halle 1.1, Stand E-03, Kontakt: Ilya Gamov, T: +7 9118372330, M: ig@ghgt.ru)

Quelle: Messe Berlin

 

Veröffentlichungsdatum: 13.02.2017

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