Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Fruit Logistica Daily - Aktuelle Presseberichte

09. Februar 2017

Heute auf der Fruit Logistica, morgen im Handel... Außergewöhnliche Obst- und Gemüsesorten, die für Sie auf der Fruit Logistica entdeckt sind. Sie unterscheiden sich in Farbe, Form oder Geschmack von schon bekannten Sorten oder sind gänzlich neu. Bühne frei für die „wacky fruits“!

Kalettes der belgischen Firma Belorta Fruit Logistica. Foto © Messe Berlin
Kalettes der belgischen Firma Belorta Fruit Logistica. Foto © Messe Berlin

Zwischen Spinat und Kohl tummeln sich jetzt die grün-lilafarbenen Kalettes der belgischen Firma Belorta im Supermarktregal. Die Kreuzung aus Brüsseler Sprossen und englischem Kohl kann sowohl in der Pfanne angebraten als auch roh verzehrt werden. Wegen seiner Vitamine, Nähr- und Ballaststoffe gelten die neuartigen Kohlröschen bereits als Superfood.
(Halle 6.2, A-04, Kontakt: Etienne Leclere, T: +32 12670100, M: etienne.leclere@belorta.be)

Chinesische Schneewittchen-Birne, Qingdao. Foto © Messe Berlin
Chinesische Schneewittchen-Birne, Qingdao. Foto © Messe Berlin

Sie hat ein spezielles Aroma und ist Dank ihrer guten Haltbarkeit für den weltweiten Export prädestiniert: Von der Fruit Logistica aus soll die chinesische Schneewittchen-Birne jetzt auch den europäischen Markt erobern. Die Birne, die äußerlich eher einem Apfel ähnelt, ist besonders knackig und saftig. Das verdankt sie einem Geheimrezept ihres Produzenten Qingdao. Der gibt Eier und Melasse zur Fermentation in eine Nährlösung und besprüht und bewässert damit die Bäume. Ein Zuckergehalt von 13 bis 15 Brix sorgt für die besondere Süße der Früchte.
(Halle 7.2b, Stand B-02, Kontakt: Judy Pang, T: +86 532 68085388, M: sales12@onatur.ch)
 

Drei Fragen an...
Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO).

Dr. Christian Weseloh, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO)
Apfel, Kohl und Zwiebel – was haben die deutschen Erzeuger noch so alles zu bieten, Herr Dr. Weseloh?
Unsere hier in Halle 20 vertretenen Erzeugerorganisationen bieten die komplette Palette hiesiger Produkte an. Darunter sind beispielsweise auch Produkte wie der Snack-Apfel „Rockit“, Himbeeren und Kirschen aus geschütztem Anbau, Spargel in vielfältigen
Variationen und Tomatenspezialitäten in zig Farbvarianten.

Haben deutsches Obst und Gemüse eine Chance gegenüber den „Exoten“?
Deutschland spielt weltweit im Obst- und Gemüsehandel in der ersten Reihe mit. Internationale Produkte bereichern den deutschen Markt, hiesige Erzeugnisse den Weltmarkt.

Was gibt es Neues im Bereich Convenience auf dem BVEO-Stand?
Eine unserer Pilzerzeugerorganisationen bietet zum Beispiel eine neue Grill- und Ofenschale, verzehrfertig mit Champignons, Mini-Paprika, Tomaten und Zuckerschoten einschließlich Gewürzen.


Wie Augmented Reality das Einkaufserlebnis verändert
Virtual und Augmented Reality sind nicht nur für Unterhaltung gut. Sie werden auch in alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Einkaufen, eine immer wichtigere Rolle für Verbraucher spielen. Franziska Krauskopf von Trend One stellte im Rahmen des Future Lab auf der FRUIT LOGISTICA Beispiele vor, wie diese Zukunftstechnologien den Handel verändern werden oder bereits verändert haben. So hat eBay bereits das erste komplett virtuelle Kaufhaus eröffnet. In einer Mall in Minnisota nimmt ein Chatbot als kommunizierende künstliche Intelligenz die Rolle eines persönlichen Shoppingberaters ein. In einem anderen Beispiel können Konsumenten mit Hilfe von Virtual Reality Rundgänge durch Geschäfte unternehmen und dabei haptisches und sogar geschmackliches Feedback erhalten. Für diese Erlebnisse wird in Zukunft weniger Technik notwendig sein. Das Fazit der Trendforscherin: „Auch in zwanzig Jahren wird es noch Geschäfte geben, allerdings werden sie stärker als bisher mit dem Online-Angebot vernetzt sein.“ Das gelte für den gesamten Haushalt und alle Lebensbereiche.
(Future Lab: „Alles klar auf dem Holo-Deck? Augmented Reality am POS". Kontakt: Franziska Krauskopf, T: +49 40 526 778 0, M: info@trendone.com)
     
Marken machen Frisches populär
Marken scheinen ein unerwartetes Comeback zu feiern. Das war das Thema des Fresh Produce Forum am Mittwoch, 8. Februar, auf der FRUIT LOGISTICA. Dabei stellte Chris Cowan vom Kantar Worldpanel die Erkenntnisse aus Großbritannien vor. Das Unternehmen hatte 30.000 Haushalte befragt. Der Marktanteil von Discountern wie Aldi und Lidl sei in den vergangenen sechs Jahren von vier auf elf Prozent gestiegen. Doch noch auffälliger war die Bedeutung von Marken für das Konsumentenverhalten. Die Einführung von Premium- oder Hausmarken trugen maßgeblich zum vermehrten Verzehr von frischen Erzeugnissen bei. Aldi steigerte durch einen solchen Schritt im Jahr 2011 beispielsweise innerhalb von fünf Jahren den Anteil dieser Produkte an den Umsätzen von einem Prozent auf elf Prozent. Als Reaktion wurde das „Tesco Economy Private Label“ erfolgreich eingeführt. Mit Werbekampagnen sei dabei ein Bewusstsein für Avocados geschaffen worden. Google-Suchfragen nach dem Gemüse stiegen, der Konsum ebenfalls.
(Fresh Produce Forum: „Das unerwartete Comeback - Zweiter Frühling für starke Marken". Kontakt: Chris Cowan, T: +44 7789947195, M: chris.cowan@kantarworldpanel.com)
     
Keine Angst vor dem Minenfeld Logistik
„Ja, Logistik ist ein Minenfeld“, beantwortet Andy Connell, Logistik-Consultant aus Südafrika gleich zu Beginn die Titelfrage seines Vortrags beim Logistics Hub auf der FRUIT LOGISTICA. Aber Angst sei nicht angebracht, Hersteller und Händler können lernen es zu beherrschen.
Die Kunst sei, die lange Liste an Regeln und Grundsätzen zu kennen und zu beachten. Dann, so Connell, sei es wie Malen nach Zahlen: Wenn die richtige Farbe im richtigen Feld ist, klappt alles. Der Aufwand lohnt, denn bei misslungener Logistik drohen teure wirtschaftliche Katastrophen. Kosten für spontane Rettungsmaßnahmen laufen schnell aus dem Ruder.
Eine gute Nachricht hatte Connell aber auch: Dank neuer Medien finden sich schneller Antworten auf Fragen, die auf klassischen Wegen eher ungern beantwortet würden. Eine davon: Wird im 15-jährigen Leben eines Kühlcontainers öfter als unmittelbar nach der Fabrikauslieferung die gleichbleibende Kühlleistung geprüft? Die Antwort aus dem sozialen Netzwerk: Nein. Der Unternehmer muss das also selbst sicherstellen. Sonst verändert sich die Farbe auf diesem Mal-Feld in tiefes Rot, wo eigentlich beruhigendes Grün leuchten sollte.
(Logistics Hub: „Ist die Logistik ein Minenfeld?“. Kontakt: Andy Connell, T: +27 836780072, M: andy@abarc.co.za)


VIDEO: Impressionen vom ersten Messetag
VIDEO: Impressionen vom ersten Messetag Quelle: Messe Berlin

 

FRUTIC Symposium: Wissenschaftler treffen Erzeuger
Führende Wissenschaftler stellten am Dienstag während des FRUTIC Symposiums auf der FRUIT LOGISTICA neue Technologien für die Obst- und Gemüsebranche – etwa Saatgutfirmen und Erzeuger – vor. So präsentierte Peter Balk von NSure ein Molekulartest für Karotten, der das Auftreten von Möhrenschwärze vorhersehen kann: „Wir identifizieren Gene, die mit Infektionen sowie mit dem Reifeprozess in Verbindung gebracht werden.“ Aus dem Homogenat von der Haut einer Möhre ließe sich mit bis zu 88-prozentiger Wahrscheinlichkeit vorhersagen, ob die Charge mit Pilzen befallen ist. Mit der elektrischen Impedanzspektroskopie kann der Öl- und Wassergehalt von Ölpalmen vorhergesagt werden, ohne die Pflanze zu zerstören: „Manche Pflanzen gedeihen besser, wenn sie an Wasserstress leiden – so können wir effizienter bewässern“, sagte Samsuzana Abd Aziz von der Universiti Putra in Malaysia. Den Mikrobenbefall von geernteten Endiviensalaten zu analysieren, war Ziel eines Projekts des Leibnitz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie. Bis zu 80 Prozent der Mikroben auf den Blättern seien nicht identifizierbar, stellte Anja Fröhlich fest. Daher arbeite man daran, eine Datenbank mit Referenzmikroben aufzubauen.
(Kontakt: Helene Foltan, T: +49 331 5699 820, M: hfoltan@atb-potsdam.de)


Fruitnet World of Fresh Ideas: Wenn Pflanzen sprechen

Michael Grasser vom Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P). Foto Messe Berlin
Michael Grasser vom Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P). Foto Messe Berlin

In Zusammenarbeit der Messe Berlin und Fruitnet Media fand am Dienstag, 7. Februar 2017, das neue Konferenz- und Networking-Format Fruitnet World of Fresh Ideas statt. Unter dem Motto „Vom Hoftor bis zum Supermarktregal“ stellten Unternehmer aus aller Welt für die Branche wegweisende Beispiele aus den Bereichen Technik, Verpackung oder Marketing vor.
Wie moderne Technik den Obstanbau verändert, zeigte Sarig Duek mit seiner Firma Phytech. Sie stattet Pflanzen mit Sensoren aus und lässt sie dadurch „sprechen“. In seiner Heimat Israel ist der computergesteuerte Anbau bereits Realität, sichert höhere Erträge und spart Wasser. Mehr Effizienz bei der Erdbeerernte versprechen auch die Pflück-Roboter der Firma Octinion. CEO Tom Coen möchte so verhindern, dass Pflanzbetriebe aufgrund von Arbeitskräftemangel, zum Beispiel in Kalifornien, in andere Regionen der Welt abwandern.
Süß und rot, in diese Richtung entwickeln sich die meisten Obst-Züchtungen der letzten Jahre. Dass der Markt auch Raum lässt für Exoten, zeigt die neue Apfelsorte „Yello“. Die japanische Kreation wächst in Südtirol und wartet mit gelber Schale und saftig-krossem Fruchtfleisch auf. Sie wurde dem Publikum von Michael Grasser vom Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VI.P) und Kurt Ratschiller vom Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) vorgestellt.
(Kontakt: Kaasten Reh, T: +49 211 99 10 410, M: kr@fruchthandel.de)

Edeka, Globus und Lidl glänzen mit den besten Obst- und Gemüse-Abteilungen
Die Obst- und Gemüse-Abteilungen der Edeka E-Center, der Globus SB-Warenhäuser und von Lidl liegen bei den Verbrauchern an der Spitze und sind deshalb während der Veranstaltung Fruitnet World of Fresh Ideas kurz vor Eröffnung der FRUIT LOGISTICA mit dem Fruchthandel Magazin Retail Award 2017 ausgezeichnet worden. In einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK Consumer Panels wurden sie von Konsumenten zu den besten O+G-Abteilungen im deutschen Einzelhandel gewählt. Insgesamt wurden dazu 9.000 Haushalte befragt, welcher Lebensmittel-Einzelhändler ihrer Ansicht nach die frischeste Ware und die attraktivsten Abteilungen führt. Die Interviewten sollten beurteilen, wo die Übersichtlichkeit und die Sauberkeit genauso stimmt, wie die allgemeine Präsentation und die Auswahl. Weiterhin wurde nach der Zufriedenheit mit Service und Beratung durch das Personal gefragt. Zudem sollten die Konsumenten das Verhältnis zwischen Preis und Leistung sowie das Vertrauen bewerten.
(Kontakt: Kaasten Reh, T: +49 211 9910410, M: kr@fruchthandel.de)

La Bella – auch bei der Qualität
Auf der FRUIT LOGISTICA zeigen die italienischen Agrarproduzenten wieder eine starke Präsenz. Der offizielle Stand „Italy – The Beauty of Quality“ wurde am Mittwoch in Anwesenheit von Botschafter Pietro Benassi eröffnet. „Auf der FRUIT LOGISTICA besteht die Möglichkeit, mit den Hauptakteuren des italienischen Obst- und Gemüsesektors in Kontakt zu treten“, so Fabio Casciotti, Direktor der italienischen Agentur für Außenhandel (ICE) in Berlin. 
Italien hat den Obst- und Gemüseexport nach Deutschland, dem mit Abstand führenden Abnehmer, in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um 4,8 Prozent auf 1,086 Millionen Euro steigern können. Damit ist das südeuropäische Land drittgrößter Lieferant nach Spanien und den Niederlanden. 2015 wurden von Italien weltweit 4,1 Millionen Tonnen an Agrarprodukten im Gesamtwert von 4,8 Milliarden Euro exportiert.
(Halle 2.2, Stand A-02, A-04, A-05, A-07, Kontakt: Fabio Casciotti, T: +49 30 8844030, M: berlino@ice.it)

Längere Haltbarkeit für frisches Obst
Geschnittenes, portioniertes Obst erfreut sich zunehmender Beliebtheit als gesunder Snack für Zwischendurch. Die britische Firma Baltimore Innovations stellt dafür auf der FRUIT LOGISTICA 2017 das neue Verpackungssystem Fresh-R-Pax vor. Es verspricht, die Haltbarkeit der Produkte im Handel zu verdoppeln, indem es austretende Feuchtigkeit absorbiert, die die Früchte nach der Verarbeitung abgeben. So wird verhindert, dass sich besonders wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Melonen, Ananas und Tomaten verformen und verfärben. Zudem hemmt die Verpackung das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen. Fresh-R-Pax ist als Beutel, Tablett und Mini-Container verfügbar. Ergänzend bietet Baltimore Innovations Schneidemaschinen für Zwiebeln und Tomaten an, die laut Managing Director Matthew Valentine den Ertrag der verarbeitenden Betriebe verbessern und die „weltweit niedrigsten Arbeitskosten pro Kilogramm des Endprodukts bieten“.
(Halle 8.2, Stand A-01, Kontakt: Michael Young, T: +44 1628 531 900, 
M: michael.young@baltimoreinnovations.co.uk)

Steierische Äpfel mit legendärem Geschmack
Steierische Äpfel galten schon an den Höfen des 17. und 18. Jahrhunderts als Feinschmecker-Erlebnis. Als Aussteller der ersten Stunde feiern die Erzeugerorganisation Obst Partner Steiermark und die Exportvereinigung Apfel unter dem Funkturm ihre Silberhochzeit mit der FRUIT LOGISTICA. Seit einem Vierteljahrhundert nutzt man die Leitmesse, um die Vorrangstellung unter den Qualitätsäpfeln unter Beweis zu stellen. Bis zu 60 Prozent der Äpfel werden exportiert. Die wichtigsten Absatzmärkte der rund 350 Produzenten sind derzeit Deutschland, Großbritannien, Skandinavien, Spanien und Südosteuropa.
(Halle 20, Stand A-16, Kontakt: Franz Schaden, T: +43 664 88418840, M: franz.schaden@opst.at)

Quelle: Messe Berlin

Veröffentlichungsdatum: 09.02.2017

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Fruit Logistica, Messe, aktuell