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Handel zwischen EU-Ländern bis September um 1% abgenommen – Importe aus Drittländern um 8% gestiegen

08. Februar 2017

Der Handel mit Obst und Gemüse innerhalb der EU, zwischen den EU-Mitgliedsstaaten stand bei 27,2 Millionen Tonnen und 24.308 Millionen EUR, ein Rückgang um 1% in der Menge und eine Zunahme von 3% im Wert. Das ergibt sich aus Daten von dem Europäischen Amt für Statistiken, Eurostat, weitergeleitet durch FEPEX, die bis September 2016 aktualisiert und mit dem gleichen Zeitraum 2015 verglichen wurden.

Bildquelle: Shutterstock.com Bananen
Bildquelle: Shutterstock.com

Der Gartenbauhandel mit Gemüse belief sich auf 14,1 Millionen Tonnen (+1%) im Wert von 11,19 Milliarden EUR (+3%), wobei Kartoffeln und Tomaten mit je 4,7 Millionen Tonnen (+2%) und 2 Millionen Tonnen (-6%) das am meisten verkaufte Gemüse waren.

Bei Obst stand der Handel innerhalb der EU bei 13 Millionen Tonnen, also 3% weniger, und der Wert ist um denselben Prozentsatz auf 13.118 Millionen EUR gestiegen. Bananen, Orangen und Äpfel sind die wichtigsten Früchte des Handels zwischen den 27 Mitgliedsstaaten, wobei in allen drei Fällen Abnahmen bei Menge und Wert verzeichnet wurden. Der Handel innerhalb der EU mit Bananen ist um 4% in der Menge auf 1,9 Millionen Tonnen gefallen und der Wert belief sich auf 1.484 Millionen EUR. Der Orangenpreis stand bei 1,7 Millionen Tonnen (-7%) und 1,155 Milliarden EUR (-2%) und die vermarkteten Äpfel beliefen sich auf 1,5 Millionen Tonnen (-16%) und 1.159 Millionen EUR (-8%).

Spanien ist der führende Exporteur der EU mit 8,4 Millionen Tonnen Obst- und Gemüseexport an andere EU-Länder in den ersten drei Quartalen von 2016, gefolgt von den Niederlanden mit 5,3 Millionen Tonnen (1%?), Belgien mit 2,7 Millionen Tonnen (+1%), Frankreich mit 2,7 Millionen Tonnen (-6%) und Italien mit 2,6 Millionen Tonnen (+8%).

Der Wert des Obst- und Gemüseexports von Spanien an die EU betrug 8.426 Millionen EUR (+3%), von den Niederlanden 6.331 Millionen EUR (+2%), von Italien 2.515 Millionen EUR (+4%), von Belgien 2.171 Millionen EUR (+0%) und von Frankreich 1.813 Millionen EUR (+7%).

In demselben Zeitraum, von Januar bis September 2016, sind die EU-Importe von Drittländern um 8% in der Menge auf 11,3 Millionen Tonnen und 9% im Wert auf 11.648 Millionen EUR gestiegen, so die Daten von Eurostat, weitergegeben durch FEPEX.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 08.02.2017

Schlagwörter

Handel, EU, Ländern, Importe