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EU: Geänderte Rückstandshöchstgehalte seit Januar 2017

06. Februar 2017

Seit Januar 2017 gelten für insgesamt 17 Wirkstoffe bei Obst & Gemüse neue Rückstandshöchstgehalte (RHG). Diese wurden mit drei EU-Verordnungen aus 2016 umgesetzt, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV). Alle drei Verordnungen beinhalten sogenannte Übergangsregelungen, wie bei Absenkungen der Höchstgehalte üblich.

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Mit der Verordnung (EU) 2016/1002 wurden die RHG im Bereich Obst & Gemüse für die vier Wirkstoffe AMTT, Diquat, Dodin und Flufosinat für eine Vielzahl von Erzeugnissen geändert. Bis auf wenige Ausnahmen sind damit RHGAbsenkungen auf die sogenannte Bestimmungsgrenze verbunden. Die Verordnung trat am 14.07.2016 in Kraft, die neuen RHG gelten aber erst seit dem 14.01.2017.

Mit der Verordnung (EU) 2016/1015 erfolgte im Bereich Obst & Gemüse eine RHG-Absenkung für die sieben Wirkstoffe 1-Naphthylacetamid, 1-Naphthylessigsäure, Chloridazon, Fluazifop-P, Fuberidazol, Mepiquat und Tralkoxydim. Auch hierbei geht es bis auf wenige Ausnahmen vorrangig um Absenkungen auf die analytische Bestimmungsgrenze für unterschiedliche Produkte. Die Verordnung trat am 19.07.2016 in Kraft, die neuen Höchstgehalte gelten seit dem 19.01.2017.

Mit der Verordnung (EU) 2016/1016 wurden dann für weitere fünf Wirkstoffe die RHG abgesenkt, ebenfalls vorrangig auf die analytische Bestimmungsgrenze. Dies betraf die Wirkstoffe Ethofumesat, Etoxazol, Fenamidon, Fluoxastrobin undFlurtamon. Die Verordnung trat am 19.07.2016 in Kraft, die neuen RHG gelten seit dem 19.01.2017.

Alle drei Verordnungen beinhalten sogenannte Übergangsregelungen, wie bei Absenkungen der Höchstgehalte üblich. Das betrifft Erzeugnisse, die vorschriftsmäßig vor dem Datum, ab dem die neuen RHG gültig sind, hergestellt wurden. Für diese Erzeugnisse gelten weiterhin die „alten RHG“.

Quelle: DFHV aktuell 1/2017

Veröffentlichungsdatum: 06.02.2017

Schlagwörter

EU, Rückstandshöchstgehalte