Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Preisveränderungen sind zur Zeit nicht absehbar

25. Januar 2017

Die Erzeugerpreise für Speiseware in Mecklenburg - Vorpommern verharren exakt auf dem Niveau der Vorwoche. Nach dem schwachen Absatz zum Jahreswechsel hat sich die Nachfrage wieder auf Normalniveau stabilisiert. Bei den derzeit herrschenden Minustemperaturen hat der Konsum im Lebensmitteleinzelhandel wieder etwas angezogen.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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In der Direktvermarktung ab Hof ist der Absatz stetig. Bei den aktuellen Frostgraden zehren die Packer überwiegend von eigenen Lagerbeständen. Es wird grundsätzlich unter Dach verladen, teils werden die Hallen beheizt. Ende Januar werden die Flächenlager überwiegend geräumt sein. Die Schälkartoffelpreise bleiben unverändert im Vergleich zur vergangenen Woche.

Brandenburg
Die Preise am Schälkartoffelmarkt haben sich seit der vergangenen Woche nicht geändert. Der Absatz im Lebensmitteleinzelhandel wird als normal für den Monat Januar bezeichnet. Die Lieferschwierigkeiten infolge von Frost und Schnee halten sich in Grenzen. Vereinzelt mussten Zufuhren von loser Ware aus den Lagerhallen der Erzeuger abgesagt werden. Die Qualitäten der Speiseware sind zufriedenstellend, leichte Lagerdruckstellen treten auf. Sehr gute Qualitätsware könnte bis zum Saisonende knapp werden. Schälkartoffelpreise verharren bei kontinuierlichem Absatz auf Vorwochenniveau. Der Bezug hochwertiger Schälrohware zu akzeptablen Preisen ist mitunter schwierig.

Sachsen
Die Speisekartoffelversorgung läuft auch bei Minusgraden im zweistelligen Bereich und bei einer Schneehöhe von bis zu 1m in höheren Lagen kontinuierlich weiter. Transportprobleme treten mitunter bei Neuschnee auf, aber am Markt ist man zumeist darauf eingestellt. Packer haben eigene Kartoffelbestände vor Ort gelagert. An den Erzeugerpreisen hat sich im Vergleich zur vergangenen Woche nichts geändert. Das Preisniveau am Schälkartoffelmarkt bleibt ebenfalls stabil-

Sachsen - Anhalt
Nach den umsatzschwachen Tagen zu Jahresbeginn zieht der Absatz langsam wieder an. Vielerorts laufen Werbeaktionen, die bei kaltem Winterwetter gern von den Kunden genutzt werden. Packer und Erzeuger haben sich auf die frostigen Temperaturen, teils im zweistelligen Minusbereich, eingestellt. Verladen wird in Hallen. Der Transport erfolgt in geschützten Bandwagen. Packer zehren von eigenen Lagervorräten vor Ort. Die Preise für Speiseware notieren fest. Für sehr gute Qualitäten werden von Abgeberseite höhere Preise gefordert. Die Schälkartoffelpreise bleiben stabil. Anfang Februar sind vereinzelt Preiserhöhungen geplant.

Thüringen
Der Absatz am Speisekartoffelmarkt hat nach dem schwachen Jahreswechsel wieder sein normales Niveau erreicht, bleibt aber januartypisch ruhig. Werbeaktionen beleben nach wie vor das Geschäft, führen jedoch in folgenden Wochen häufig zu einem Rückgang der Nachfrage. Bei Schneefall und Minustemperaturen verlangen Verladung und Transport der Kartoffeln derzeit zum Teil zusätzliche Schutzmaßnahmen. Nur wenige Erzeuger können nicht verladen. Die Erzeugerpreise für Packware haben sich gegenüber der vergangenen Woche nicht verändert. Die Preise für rohe und gedämpfte Schälware bleiben ebenfalls fest.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 25.01.2017

Schlagwörter

Kartoffeln, Marktinformation, Ostdeutschland