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Eröffnung der Grüne Woche 2017 - Zahl des Tages

20. Januar 2017

Der Eröffnungsrundgang der Internationalen Grünen Woche 2017 beginnt am Freitag, 20. Januar, um 8 Uhr beim Partnerland Ungarn in der Halle 10.2. Es reicht die Grüne Woche Akkreditierung.

gruene woche Ungarn obs Messe Berlin GmbH Messe Berlin - Volkmar Otto
Grüne Woche 2017, Ungarn.Quelle: obs Messe Berlin GmbH - Volkmar Otto

Zahl des Tages:
Mit 172 Mrd. Euro Umsatz in 2016 ist die Lebensmittelindustrie der drittstärkste Industriezweig in Deutschland.

Grüne Woche Ungarn. Frisches Gemüse in bester Qualität ist in der Budapester Markthalle immer zu haben © 2016 Messe Berlin
Grüne Woche, Ungarn. Frisches Gemüse in bester Qualität ist in der Budapester Markthalle immer zu haben © 2016 Messe Berlin
 

Rukwied zum Brexit: Zugang zum britischen Markt offen halten
VDAJ-Fragestunde im Zeichen der aktuellen Wirtschafts- und Agrarpolitik: „Das Vereinigte Königreich ist für die deutsche Landwirtschaft ein wichtiger Markt. 2015 wurden aus Deutschland für 4,8 Milliarden Euro Agrargüter und Lebensmittel auf die britische Insel geliefert. Der Agrar-Exportüberschuss Deutschlands mit dem Vereinigten Königreich liegt mit 3,4 Milliarden Euro fast doppelt so hoch wie insgesamt in die USA exportiert wird. Ein offener Markt mit dem Vereinigten Königreich hat bei den Brexit-Verhandlungen für uns hohe Priorität.“ Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf der VDAJ-Fragestunde fest. Auch die Folgen für die Gemeinsame Agrarpolitik seien gravierend. So zähle das Vereinigte Königreich trotz des „Briten-Rabatts“ zu den Nettozahlern. Die Einzahlungen übertreffen die Rückzahlungen um 7 Milliarden Euro. „Im Agrarhaushalt würden also nach einem Brexit bei proportionalen Kürzungen in allen Haushalten über 3 Milliarden Euro fehlen“, erklärte Rukwied.
Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Kontakt: Patsy Elke Thimm, T: 030- 31904-239, M: P.Thimm@bauernverband.net

Minister Backhaus: IGW ein riesiger Testmarkt für Mecklenburg-Vorpommern
„Die IGW ist ein riesiger Testmarkt für Produkte, Marken und Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern“, so Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus im Vorfeld zur Eröffnung der Halle des Bundeslandes am Freitag (20.01.). „Die Darstellung von vielen positiven Seiten dient in hohem Maße der Imagewerbung für das Land. Dass die MV-Halle laut Umfragen regelmäßig zu den Publikumslieblingen gehört, zeigt, dass das Konzept aufgeht.“ Ein zentraler Punkt des Erfolges sei das vielseitige Bühnenprogramm. Als Neuheiten werden biologische und vegane Fertiggerichte von Vegaz Lunch aus Rothenklempenow und der „Elbetaler“ als neue Marke für Eigenprodukte der Agrarproduktion Lübtheen vorgestellt. Den Ländertag am Sonnabend gestaltet der Landkreis Vorpommern-Rügen.
Halle 5.2b, Kontakt: Matthias Sievert, T: +49 171 8980404 M: p.wachter@mg-niedersachsen.de

Österreichs Außenhandel mit Agrarprodukten bleibt in Schwung
Österreich exportierte im vergangenen Jahr Agrarprodukte im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro. Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing (AgrarMarkt Austria), zog kurz vor Beginn der Grünen Woche eine erste Bilanz. Danach stieg der Wert der Exporte 2016 um 3,2 Prozent an, die exportierte Menge verringerte sich etwas. Der Agrar-Außenhandel hat sich seit dem Beitritt des Alpenlandes zur EU fast versechsfacht. Die wichtigsten Produktgruppen im Export sind Fleisch und Fleischzubereitungen sowie Milch und Milchprodukte. Frisches sowie zubereitetes Obst und Gemüse, genauso wie Backwaren nehmen jeweils knapp ein Zehntel im Produkt-Ranking ein. Bedeutendster Handelspartner für die österreichischen Lebensmittelproduzenten ist und bleibt Deutschland. Italien steht mit knapp 1,2 Milliarden Euro weiter an zweiter Stelle, die USA auf Platz drei.
Halle 15.1, Stand 137 Kontakt: Manuela Schürr, T: +43 (0)1/33151404, M: manuela.schuerr@ama.gv.at

Regionale Genüsse aus Niedersachsen und Bremen
Vom Schnuckenbräu-Bier aus der Lüneburger Heide über Landschinken aus dem Ammerland bis zur Harzer Stracke präsentieren 83 Aussteller in der Niedersachsen-Halle die kulinarische Vielfalt des Bundeslandes. Mit dabei ist auch wieder Bremen mit einer Palette von regionalen Produkten in Bioqualität. Auf der Showbühne erwartet die Besucher ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Quiz- und Kochshows. Am kommenden Mittwoch (25.01.) gibt es mit dem traditionellen Niedersachsenabend für geladene Gäste eines des gesellschaftlichen Highlights der Grünen Woche.
Halle 20, Kontakt: Peter Wachter, T: +49 173 9776667 M: p.wachter@mg-niedersachsen.de

Extra scharf: Gütesiegel für tunesische Harissa
Tunesien hat ein Gütesiegel für die scharfe Gewürzpaste Harissa eingeführt. Der tunesische Konservennahrungsverband (GICA) und die Industrie-Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNIDO) präsentierten das Qualitätslabel „Food Quality Label Tunisia“ auf der Grünen Woche. Von den 30.000 Tonnen Jahresproduktion werden rund ein Drittel (11.000 Tonnen) exportiert; rund 25.000 Arbeitskräfte bindet die Produktion. Das Siegel garantiert die Herstellung nach traditionellem Rezept aus mindestens 85 Prozent Chili. Weiter gehören Kümmel, Koriander, Salz und Knoblauch zu den Ingredienzien.
Halle 6.2, Stand 103, Kontakt: Jessica Kliem (c/o Kohl PR und Partner GmbH), T: +49(0)30226679-26, M: j.kliem@kohl-pr.de

Rhabarber-Apfel-Likör und Rote-Bete-Meerrettich aus dem Fläming
Neue interessante Produktvariationen sowie eine Vielzahl unterschiedlichster Fruchtspezialitäten aus der Region präsentieren LIENIG Wildfrucht-Verarbeitung aus Dabendorf und Spreewaldkoch Peter Franke in Halle 1.2a. Die überwiegend aus alten Kulturen stammenden Früchte und Gemüse wie Aronia, Brandenburger Topinambur, Sanddorn und Spreewald-Meerrettich, aber auch Gurken aus dem Fläming steigen permanent in der Gunst der Verbraucher. Und: Alles ist regional, alles ist bio. Weitere Neuheiten sind ein Rhabarber-Apfel-Likör, eine Pfefferminz-Wildfrucht-Likör-Kreation sowie Rote-Bete-Meerrettich.
Halle 1.2, Stand 232, Kontakt: Frank Lienig, T: +49 (0)3377/3280, M: flienig@Lienig.com

Bayern kaltblütig und genussfreudig auf der Grünen Woche
In der Bayern-Halle der diesjährigen Grünen Woche stehen die Region Arberland sowie der Bayerische Wald im Mittelpunkt. Bereits Anfang Januar schickte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zwei Bayerwald-Botschafterinnen mit einem großen Schmankerlkorb in einer Kutsche symbolisch nach Berlin. Gezogen wurde das Gefährt von zwei stattlichen Kaltblut-Rössern. Die Huftiere befinden sich auf der Messe in bester Begleitung, denn 28 Süddeutsche Kaltblüter werden dort bei der achten Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) vom 20. bis 22. Januar gegen die nationale Konkurrenz antreten.
Halle 22b, Kontakt: Hubertus Wörner, T: +49 (0)173/8641771, M: presse@stmelf.bayern.de

Dialog Lebensmittel: Heiße Diskussionen und Kochevents
„Dialog Lebensmittel“ – um dieses Motto drehen sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Aktionen am Gemeinschaftsstand der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL). So zum Beispiel unsere legendären Talkrunden mit bekannten Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, mit denen wir über aktuelle Lebensmittelthemen, Ernährungstrends und Brancheninnovationen sowie unsere diesjährigen Schwerpunktthemen „Lebensmittelverschwendung“ und „Mindesthaltbarkeitsdatum“ sprechen. Heiß diskutiert wird dabei nicht nur auf unserer Dialogbühne, sondern auch in unserer Showküche – in der unsere Gäste neben ihren Debattier- auch ihre Kochkünste unter Beweis stellen können. Als Gäste werden u.a. die bayerische Staatsministerin für Umwelt, Ulrike Scharf, ihre Kollegin aus Rheinland-Pfalz, Ministerin Ursula Höfken, der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber, und die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann erwartet.
Dialog Lebensmittel Halle 22a, Kontakt: Laura Busch, BVE, T: +49 151 51795709, M: lbusch@bve-online.de, Monika Larch, BLL, T: +49 171 8673953, M: mlarch@bll.de

Biohalle: Bio live erleben – am Stand und auf der Bühne
Bio-Verkostungen, Sinnes-Stationen, Expertengespräche: Das Bundes-programm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) präsentiert sich wieder mit großem Stand und attraktivem Bühnenprogramm in der Biohalle 1.2b. Im Jahr des Nachhal-tigen Tourismus stehen diesmal die Themen Urlaub auf dem Biobauern-hof und Angebote für junge Familien mit Kindern im Mittelpunkt. Die Bäuerinnen und Bauern aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau haben dazu interessante naturtouristische Ange-bote im Gepäck.
Biohalle 1.2b, Stand 215, Kontakt: Oliver Z. Weber (Presse), T: 0178-218 1811, Christel Marxen (Standleitung), T: 0175-260 7725, M: christel.marxen@mp-gmbh.de, www.biowoche.de

Erlebnis-Bauernhof: Rührei mit Speck, Schoko-Croissant oder veganes Müsli.
Es gibt heute die vielfältigsten Möglichkeiten, zu frühstücken. Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 können die Besucher auf großen Infowänden entdecken, welcher Frühstückstyp sie sind – und an Erlebnisstationen herausfinden, wie eindrucksvoll die einzelnen Zutaten und Produkte ihres Frühstücks von der modernen Landwirtschaft erzeugt werden.
Halle 3.2, Kontakt: Hans-Christian Mennenga, T: +49 (0) 30 8145555-60, M: hc.mennenga@moderne-landwirtschaft.de

BMEL-Sonderschau: Männlich oder weiblich?
Warum es interessant ist zu wissen, ob sich ein männliches oder ein weibliches Küken in einem befruchteten Ei entwickelt? Ganz einfach. In der Eierproduktion wird vorwiegend weiblicher Nachwuchs benötigt, der zu Legehennen heranwächst. Die männlichen Eintagsküken werden aussortiert und getötet. Doch das Ausschlüpfen und anschließende Töten von Küken könnte von vornherein verhindert werden, wenn das Geschlecht der Embryos bereits im Ei, also „in ovo“, bestimmt werden könnte. Erste Verfahren hierzu gibt es bereits. Zum Beispiel die Raman-Spektroskopie. Dabei kann das Geschlecht der Tiere im bebrüteten Ei mit Hilfe von Lichtstrahlen bereits nach drei Tagen ermittelt werden, ohne den heranwachsenden Embryo zu schädigen. Nur 15 bis 20 Sekunden dauert es, schon ist die Frage „männlich oder weiblich?“ geklärt. Wie das genau funktioniert, wird auf der Sonderschau des Bundeslandwirtschaftsministeriums in einem überdimensionalen begehbaren Nachbau eines Hühnereis anschaulich erklärt.
Halle 23a, Kontakt: Jens Urban, T: 030-18529-3174, 030-18529-3208

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www.gruenewoche.de 

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin

Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017

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Presseberichten, Grüne Woche, Messe