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EU importierte 12% mehr Gemüse und 9% mehr Obst aus Drittländern

11. Januar 2017

Die Importe von Gemüse aus Drittländern haben auf 1.935 Millionen EUR zugenommen und Obst belief sich auf 9.714 Millionen EUR, so Daten von dem Europäischen Amt für Statistiken, aktualisiert bis September 2016 im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum 2015, weitergeben durch FEPEX.

Bildquelle: Shutterstock.com O en G
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Bei der Menge haben die Importe von Gemüse aus Nicht-EU-Ländern um 13% auf 1,7 Millionen Tonnen zugenommen und von Obst um 7% auf 9,6 Millionen Tonnen. Tomaten und grüne Bohnen sind das Hauptgemüse mit 358,6 Millionen EUR für Tomaten, ein Anstieg von 12%, und 325,6 Millionen EUR im Fall von Bohnen (+3%).

Die wichtigsten Importe von Obst aus Nicht-EU-Ländern sind Bananen mit 2,584 Milliarden EUR, 4,5% mehr in dem analysierten Zeitraum, Tafeltrauben mit 908,5 Millionen EUR (-4%), Grapefruit mit 908,5 Millionen EUR (-4%) und Avocados mit 767,5 Millionen EUR (+52%). Auch erwähnenswert waren die Importe von Orangen von außerhalb der EU mit 495 Millionen EUR (+5%), Ananas mit 469 Millionen EUR (-0,2%) und Äpfeln mit 457 Millionen EUR (-7%).

Marokko bleibt das wichtigste Lieferland, gefolgt von Israel und der Türkei mit einer Zunahme in allen drei Fällen. Die EU-Käufe von Gemüse sind um 11% auf 641,2 Millionen EUR gestiegen, von Israel um 5% auf 158 Millionen EUR und der Türkei um 29% auf 141,3 Millionen EUR.

Die wichtigsten Lieferanten von Obst waren in dem analysierten Zeitraum Südafrika, Costa Rica und Kolumbien mit einer Zunahme von 5% im Fall der ersten zwei Länder auf je 1.372 Millionen EUR und 959,5 Millionen EUR und 1% im Fall von Kolumbien auf 69 Millionen EUR.

Für FEPEX spiegelt die starke Zunahme des Wertes der Importe aus Drittländern den starken Wettbewerb außerhalb der EU wider, dem EU-Erzeuger begegnen, und die Erleichterung des Marktzugangs in die EU verglichen mit anderen Märkten.

Quelle: Fepex 

Veröffentlichungsdatum: 11.01.2017

Schlagwörter

EU, Importe, gemüse, Obst, fruchthandel