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Deutschland, wie es isst: Speiseplan unter der Lupe

05. Januar 2017

Schnellgericht aus der Dose oder frisch gekocht - was essen die Deutschen am liebsten? Wonach wählen sie ihre Lebensmittel aus? Auf diese und viele weitere Fragen antwortet der Ernährungsreport 2017. Das Bundesernährungsministerium erforscht damit bereits zum zweiten Mal die Ernährungstrends.

Quelle: Photothek Plambeck/BMEL
Forsa-Chef Manfred Güllner (li) und Bundesminister Christian Schmidt präsentieren den Ernährungsreport 2017, Quelle: Photothek Plambeck/BMEL

Zum zweiten Mal präsentierten Bundesernährungsminister Christian Schmidt und Forsa-Geschäftsführer Manfred Güllner den Ernährungsreport. Sie stellten die Ergebnisse der jährlichen Umfrage am 3. Januar 2017 vor Journalisten in Berlin vor.

Mit dem Ernährungsreport erhebt das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesernährungsministers Ernährungsgewohnheiten,- wünsche- und -trends in Deutschland. "Der Ernährungsreport 2017 ist gleichsam ein Spiegel unserer Gesellschaft. Er zeigt, wie Ernährung, Einkauf und Kochen in den modernen Arbeits- und Lebensalltag integriert sind und dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme. Es gehört zum kulturellen und sozialen Wir-Gefühl, es steht für Heimat und Gesundheit ebenso wie für die steigenden Erwartungen und Ansprüche an eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Lebensmittelproduktion", sagte Schmidt bei der Vorstellung des Reports.

Ernährungsbildung im Stundenplan verankern


Quelle: BMEL Cover BMEL-Ernährungsreport 2017Ein zentrales Anliegen von Bundesminister Schmidt ist es, ein eigenes Schulfach Ernährungsbildung zu etablieren. Dieser Forderung stimmt die große Mehrheit der Befragten zu. So sehen neun von zehn Deutschen Ernährungsunterricht auf einer Stufe mit Fächern wie Mathematik, Deutsch oder Englisch. Bereits 2016 hatten 89 Prozent angegeben, dass die Grundlagen einer gesunden Ernährung bereits in der Grundschule zumindest Teil des Unterrichts sein müssten. Und nach den Erkenntnissen des Ernährungsreports ist damit zu rechnen, dass entsprechende Unterrichtsangebote von den Schülerinnen und Schülern auch gern angenommen werden: Von allen Altersklassen kochen die 14 bis 18-Jährigen am liebsten. "Diese Begeisterung gilt es mit Schulküchen und systematischen Unterrichtskonzepten aufzugreifen", sagte Schmidt.
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Quelle: BMEL

Veröffentlichungsdatum: 05.01.2017

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Deutschland, Studie, BMEL, Ernährungsreport