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Entwertung des Ägyptischen Pfunds fördert Orangenexporte

04. Januar 2017

In der Saison 2016/17 sagte ein GAIN-Report des US-Landwirtschafts-ministeriums (USDA) eine Zunahme der Gesamtorangenexporte von Ägypten um 5% oder 70.000 Tonnen auf 1,520 Millionen Tonnen gegenüber 1,450 Millionen Tonnen des Vorjahres vorher. 

Bildquelle: Shutterstock.com Orangen
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Das Büro des Auslandslandwirtschaftsdienstes (Foreign Agricultural Service, FAS) des USDA in Kairo schreibt diesen Anstieg Berichten zufolge einer höheren Nachfrage von Importmärkten zu, angetrieben durch die Entwertung des Ägyptischen Pfunds (EGP), wodurch die Wettbewerbsfähigkeit ägyptischer Produkte im Allgemeinen zunehmen sollte.

Die Orangenproduktion wird 2,5% oder 70.000 Tonnen, von 2,930 Millionen Tonnen auf 3,0 Millionen Tonnen, zunehmen. Die Expansion kommt durch eine größere abgeerntete Fläche infolge verbesserter Wetterbedingungen sowie einen Anstieg der Zahl der neuen Früchte tragenden Bäume. Die gesamte mit Orangen bepflanzte Fläche ist mit 146.950 ha vorhergesagt, eine Steigerung um 5% gegenüber dem Vorjahr. Valencia und Navel sind die Hauptexportsorten, während andere vor allem für den Inlandkonsum genutzt werden.

In dem Handelsjahr 2015/16 waren die folgenden Märkte Ägyptens führende Exportziele: Saudi-Arabien, Russland, Niederlande, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich (UK), Oman, Kuwait, Indien und Bangladesch. Saudi-Arabien und Russland nahmen grob 43% der gesamten Orangenexporte von Ägypten auf. Post erwartet, dass die Exportziele in dem Handelsjahr 2016/17 unverändert bleiben werden.

Quelle: USDA GAIN FAS

Veröffentlichungsdatum: 04.01.2017

Schlagwörter

Ägypten, Orangen, Exporte