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Brandenburg: Die Erzeugerpreise für Speiseware bleiben fest

22. Dezember 2016

Kartoffelangebot aus der Region ist ausreichend. Für die kommenden Wochen dieses Jahres wird mit keiner wesentlichen Veränderung mehr gerechnet. Der Absatz ist nach wie vor ruhig. Erste Werbeaktionen führen noch nicht zur gewünschten Absatzbelebung. Der richtige Schwung im Weihnachtsgeschäft fehlt noch.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Das Kartoffelangebot aus der heimischen Region ist ausreichend. Sehr gute Qualitäten für das Premiumgeschäft und insbesondere mehlig kochende Knollen müssen häufig aus Sachsen - Anhalt oder Niedersachsen zugekauft werden. Die Preise für geschälte Kartoffeln sind stabil. Bis zum Ende des Jahres werden auf dem Schälkartoffelmarkt keine Preisveränderungen mehr erwartet.

Mecklenburg - Vorpommern
Am Speisekartoffelmarkt hierzulande zeichnen sich auch Mitte Dezember keine grundlegenden Veränderungen ab. Die Preise auf Erzeugerebene sind stabil, vereinzelt wurde eine Erhöhung um 1 EUR/dt durchgesetzt. Bis zum Ende des Jahres wird von keinen wesentlichen Änderungen mehr ausgegangen, die Preisverhandlungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel sind zum Teil bereits abgeschlossen. Das Angebot an Speisekartoffeln aus der Region ist bei guter Qualität ausreichend. Mit dem näher rückenden Weihnachtsgeschäft wird eine verstärkte Nachfrage erwartet, momentan laufende Werbeaktionen sorgen zum Teil für höheren Absatz im Packgeschäft. Letztendlich wird die diesjährige Konstellation der Feiertage die Bevorratung der Konsumenten begrenzen. Die Schälkartoffelpreise halten ihr Vorwochenniveau, in diesem Jahr werden keine Preisveränderungen mehr erwartet.

Sachsen
Auf dem Speisekartoffelmarkt hat sich im Vergleich zu Vorwoche nicht viel verändert. Die Preise bleiben auf allen Stufen fest. Das stabile Preisniveau wird sich voraussichtlich bis zum Jahresende fortsetzen. Speisekartoffeln sind bis dahin gut ausreichend vorhanden. Zufuhren aus Niedersachsen und Sachsen - Anhalt ergänzen das heimische Angebot. Die Umsätze haben sich bislang nur unwesentlich belebt. Mit dem nahenden Weihnachtsgeschäft wird jedoch auf eine Nachfragebelebung gehofft. Allerdings bleibt die Erwartungshaltung mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft der vergangenen Jahre gedämpft. Die stabile Preislage für Schälkartoffeln hält an.

Sachsen - Anhalt
Die Grundstimmung am Speisekartoffelmarkt bleibt fest. Die Speisekartoffelpreise bleiben auf stabilem Niveau, vereinzelt wurde 1 EUR/dt mehr an die Erzeuger gezahlt. Auch zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest wird der Speisekartoffelmarkt hierzulande noch überwiegend als ruhig beschrieben. Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel entsprechen nach wie vor nicht den Erwartungen. Der erwartete vorweihnachtliche Schwung im Packgeschäft lässt noch auf sich warten. Versandhändler berichten von einer leichten Belebung des Absatzes, hoffen aber auf eine deutliche Erhöhung des Umsatzes. Nach wie vor fließt Speiseware in begrenztem Umfang nach Tschechien, Polen und Italien. Die Schälkartoffelpreise verharren trotz hoher Rohwarenpreise auf unverändertem Preisniveau.

Thüringen
Noch ist es überwiegend ruhig am Speisekartoffelmarkt. Versandhändler berichten von einer leichten Nachfragebelebung. Packer erhoffen sich ab der nächsten Woche mehr Schwung im Weihnachtsgeschäft. Die üblichen Werbeaktionen werden dazu beitragen. Die Preise für Speisekartoffeln bleiben auf dem Niveau der Vorwoche. Für sehr gute Qualitäten werden vereinzelt 1 bis 2 EUR/dt mehr gezahlt. Fürs Weihnachtsgeschäft ist ausreichend Ware in guter Qualität verfügbar. Die Schälkartoffelpreise verharren unverändert auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 22.12.2016

Schlagwörter

Kartoffeln, Marktinformation, Ostdeutschland, Regional