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Gemeinsamer Jahresbericht 2015 der RKI und BVL zu lebensmittelbedingten Erkrankungen in Deutschland

21. Dezember 2016

Erkranken mehrere Verbraucher auf Grund eines kontaminierten oder verdorbenen Lebensmittels spricht man von einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch. Bei der oft schwierigen Aufklärung zu den Ursachen eines solchen Ausbruchs arbeiten die zuständigen Gesundheits- und Lebensmittelüberwachungsbehörden vor Ort zusammen. Im Anschluss an die Untersuchung des Ausbruchsgeschehens übermitteln die Lebensmittelüberwachungsbehörden Informationen zum Ausbruch an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). 

Bildquelle: Shutterstock.com Sprossen Bio
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Im BVL wird hierfür das bundesweite Erfassungssystem für Lebensmittel, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt sind (BELA) betrieben. Die Gesundheitsbehörden übermitteln ihre Daten und Informationen an das Robert Koch-Institut (RKI). Alle übermittelten Daten werden auf Bundesebene zusammen geführt, gemeinsam durch das RKI und das BVL bewertet und an die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) weitergeleitet. Auf Basis der Meldedaten erstellt die EFSA jährlich einen Bericht zu lebensmittelbedingten Erkrankungen in Europa. Erstmalig haben BVL und RKI nun für das Jahr 2015 einen gemeinsam Jahresbericht zu lebensmittelbedingten Erkrankungen in Deutschland erarbeitet. 

Der Bericht wurde im Journal für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht und ist über die Internetauftritte von BVL und RKI kostenfrei abrufbar.

Weitere Informationen hier.

Quelle: BVL Bund

Veröffentlichungsdatum: 21.12.2016

Schlagwörter

Jahresbericht, RKI, BVL, lebensmittelbedingt, Erkrankungen, Deutschland