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Sachsen: Das Geschäft auf dem Speisekartoffelmarkt ist sehr verhalten

16. Dezember 2016

Spätestens ab Mitte Dezember erwarten die Abpacker eine Geschäftsbelebung durch das Weihnachtsgeschäft. Die Preise für Speisekartoffeln zeigen kaum Bewegung, sie bleiben überwiegend auf Vorwochenniveau. Bislang ist noch ausreichend Speiseware in guter Qualität verfügbar. Die Schälkartoffelpreise sind stabil, tendenziell werden bis zum Ende des Jahres keine Änderungen mehr erwartet.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
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Mecklenburg - Vorpommern
Die Erzeugerpreise für Speisekartoffeln bleiben stabil auf dem bisherigen Niveau. Die Preisverhandlungen mit den Handelsketten sind schwierig. Ab nächster Woche zahlen einige Discounter geringe Preisaufschläge. Teils sind die aktuellen Konditionen im Packgeschäft schon bis Januar festgezurrt worden. Die Nachfrage im LEH ist zufriedenstellend. In den Supermärkten heizen Werbeaktionen immer wieder den Absatz an. In der Direktvermarktung ab Hof läuft der Absatz kontinuierlich. Die Schälkartoffelpreise verharren auf Vorwochenniveau. Die Preiserhöhungen der Vorwoche werden langsam durchgesetzt. Die Forderungen für Schälrohstoff haben weiter angezogen.

Brandenburg
Im Vergleich zur Vorwoche ist das Preisniveau auf dem Speisekartoffelmarkt nahezu unverändert geblieben. Teils wurden die Preise mit den Handelsketten schon bis zum Ende des Jahres festgemacht. Die Abpacker sprechen von einem ruhigen Markt. Die Anlieferungen aus der Landwirtschaft sind bedarfsdeckend. Eine Absatzbelebung wird erst kurz vor Weihnachten erwartet. Werbeaktionen laufen bereits jede Woche. Die Qualität der Speiseware ist zufriedenstellend. Die Schälkartoffelpreise für vorwiegend festkochende Kartoffeln sind leicht angestiegen. Vor Weihnachten werden keine weiteren Preiserhöhungen am Schälkartoffelmarkt mehr erwartet.

Sachsen - Anhalt
Am Speisekartoffelmarkt wird weiter von ruhigem Absatz berichtet. Ab kommender Woche rechnen Versandhändler mit steigender Nachfrage heimischer Packbetriebe. Polen und Tschechien haben unerwartet kurzfristig größere Mengen Speisekartoffeln hierzulande geordert. Polnische Erzeuger zeigen momentan, trotz hoher Erntemengen, wenig Abgabebereitschaft. Tiefe Minustemperaturen behindern den Transport derzeit. Die Preise für Speisekartoffeln verblieben weitgehend auf Vorwochenniveau. Die Schälkartoffelpreise sind unverändert im Vergleich zur vorigen Woche. Die Preiserhöhungen der vergangenen Wochen sind inzwischen durchgesetzt worden.

Thüringen
Traditionell ist die Nachfrage nach Speisekartoffeln zu dieser Jahreszeit ruhig. Die Ware fließt bei ausreichender Verfügbarkeit in üblichen Mengen stetig ab. Eine Absatzbelebung wird in Kürze durch das Weihnachtsgeschäft erwartet. Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel laufen erst langsam an. Die Erzeugerpreise sind leicht angezogen. Aktionsware wird oft auf niedrigem Niveau gehandelt. Die Qualität der Lagerware ist überwiegend gut. Die Schälkartoffelpreise verbleiben auf dem Niveau der vergangenen Woche.

Quelle: MIO-Lallf

Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016

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Sachsen, Geschäft, Speisekartoffelmarkt, Kartoffeln